Der europäische Blickwinkel. Auf dem Weg in die Welt von Morgen.




Die Auflösung der europäischen Gesellschaften

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron folgt den Spuren seines Vorgängers – seine Popularität sinkt in den Meinungsumfragen ins Bodenlose. Der Politiker, der aus dem Nichts kam und dessen einzige Aufgabe darin bestand, Marine Le Pens Sieg zu verhindern, setzt unbeirrt eine Politik im Interesse derer um, die ihn an die Macht gebrachthaben und an deren Vorgaben er sich halten muss. Die von ihm getroffenen Maßnahmen, ob aus freien Stücken oder auf Anweisung, stießen auf den Widerstand vieler Wähler. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir wissen, ob die Bewegung der Gelbwesten das spontane Engagement vieler Einzelner ist, eine Nebenarena des Machtkampfes innerhalb der zerstrittenen Eliten Frankreichs, oder eine Folge der Einmischung fremder
Mächte, ob Russland oder die USA.

Die Probleme des Alten Kontinents wurden nur vertagt, die Bombe tickt im Verborgenen weiter und wird, wenn entsprechende Umstände eintreten, hochgehen. Das Programm der quantitativen Lockerung, das vor einigen Jahren aufgelegt wurde, hat Europa um eines der wichtigsten Instrumente, die einer Volkswirtschaft zur Verfügung stehen, gebracht, nämlich Geld, das, wenn es unbegrenzt gedruckt wird, seinen eigentlichen Zweck einbüßt. In die Reihe substantieller Probleme der EU findet sich dann noch der demographische Niedergang sowie die Tatsache, dass die EU-Mitgliedstaaten über die Frage der Einwanderung aus Ländern der Dritten Welt heillos zerstritten sind, womit sich ein Bild des Zustands der EU zeigt, das niederschmetternder kaum sein könnte.

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  • Die Auslöschung weißer Europäer.
  • Ein Mord und eine Lüge zu viel.
  • Neues Vertrauen in Gold?.

Wir wissen nicht, wo und wann die einzelnen tektonischen Platten aus Politik, Wirtschaft und Demographie mit zerstörerischer Gewalt aneinander stoßen werden, aber was wir wissen, ist, dass es zu Verwerfungen kommen wird, die Regierungen stürzen werden, und dass das gegenwärtige Machtgleichgewicht zerbrechen wird. Weder Russland, noch China, noch die USA werden den Dingen einfach ihren Lauf lassen. Sie werden jede Möglichkeit, die ein geschwächtes Europa ihnen bietet, am Schopf greifen, um (das gilt für Washington und Moskau) ihren Einfluss auszuweiten und zu vertiefen, bzw. (für Peking) ihre Brückenköpfe zu verstärken.

Die Eliten sind sich vollkommen bewusst, dass tiefgreifende Veränderungen anstehen, sind aber nicht in der Lage, sie zu verhindern. Die Situation erinnert sehr an die Jahrzehnte vor den russischen Revolutionen oder auch der französischen. Die Geschichte führt ein Eigenleben und schreitet ungeachtet der Wünsche und Maßnahmen auch der mächtigsten Akteure voran. Auf die Ermordung des Erzherzogs Ferdinand folgte der Erste Weltkrieg. Was wird der Auslöser der kommenden Katastrophe sein? Wo wird diesmal der Schuss abgefeuert? Wird ein Finanzkonflikt der Auslöser sein? Oder eine Krise wie die Griechenlandkrise? Oder ein Streit um Einwanderungsquoten? Vielleicht auch ein Zusammenstoß zwischen „neuen“ und alten Europäern?

Die internen Probleme der Europäischen Union schaukeln sich auf und die Spitzenpolitiker der EU haben nicht den Schimmer einer Idee, wie die gegenwärtige Krise bekämpft werden könnte. Vielmehr stecken sie angesichts der tristen demographischen Aussichten den Kopf in den Sand: In den nächsten 80 Jahren wird weltweit die Bevölkerung von siebeneinhalb auf elf Milliarden Menschen anwachsen, aber die Zahl der produktivsten unter ihnen wird um erstaunliche 60 Prozent abnehmen. Dies wird die Wirtschaften der USA, Europas und des Fernen Ostens hart treffen. Dennoch ist das Thema weiterhin Tabu, und Wissenschaftler, Politiker und Journalisten wagen nicht, darüber zu reden oder zu schreiben.

Das Finanzen-Bulletin von Gefira erscheint einmal pro Monat. Das Gefira-Team bereitet jährlich zehn Ausgaben des Bulletins vor, in denen treffende Prognosen zum Thema Energie und Politik präsentiert werden. Von der Wahl Trumps zum Präsidenten bis zum Anstieg des Ölpreises und der Bitcoin-Rally – darüber schrieben wir, bevor es alles passierte.Nach Ansicht des Gefira-Teams wird die nächste Systemkrise um 2020 kommen, wenn der Ölpreis zum Preis von 100 Dollar zurückkommt und die Zahl der Rentner in Deutschland sich drastisch erhöhen wird. Auf dem Alten Kontinent besteht ein hohes Risiko des Krieges. Jedoch ist es nicht Russland das Land, das uns am meisten gefährdet, sondern die Türkei.

Die Investoren sollen sich nicht auf die Märkte der Schwellenländer, nicht auf staatliche oder private Verschuldung konzentrieren, sondern auf die schrumpfende Bevölkerung in den hochentwickelten Ländern. Japan ist das erste Land, das die Folgen der schrumpfenden Bevölkerung erlebt und aus diesem Grund eine außerordentliche finanzielle und steuerliche Politik verfolgt. Die sinkende Zahl der Einwohner Europas und der USA wird verheerende wirtschaftliche Konsequenzen haben, und 2025 wird sich auch China dem Klub der aussterbenden Nationen anschließen.

Abgesehen von China und Russland ist Wirtschaftswachstum in Afrika, im Mittleren Osten und in Südasien von den entwickelten Ländern abhängig, die einem drastischen Rückgang ihrer Bevölkerungen gegenüberstehen.

In dem Gefira-Bulletin bieten wir Ihnen Vorschläge für ihre Investitionen an und präsentieren eine kohärente Zukunftsprognose aus einer makroökonomischen Perspektive.

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Das Finanzen-Bulletin von Gefira ist ein Informationspapier mit vertraulichen Informationen über laufende Ereignisse in der Wirtschaft für Investoren und Geschäftsleute. Es wird von unserer Website begleitet, wo Sie auch Artikel zu sozialen Themen finden.

Das Rechercheur-Team von Gefira ist das einzige, das die Bedeutung des gegenwärtigen demographischen Wandels berücksichtigt, der noch nie in der Geschichte gesehen wurde.

Das Gefira – Team erstellt seine Prognosen aufgrund:

  • sein fundiertes Wissen im Bereich Finanzen und Banking;
  • sein komplettes Verständnis von Geopolitik und Geschichte;
  • ausführliche Analysen von Millionen Daten;
  • computergestützte Simulationen.

Mit freundlichen Grüssen,

T.Dankers, Hauptredakteur
editor@gefira.org

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