Gefira 93: Eine große Perspektive der Zielsetzung

30.00



Russland – ein Stolperstein der Nationen 

Grönland 

Europa raus, China rein 

Der Mar-a-Lago-Plan 

Category:

Description

Wenn es um den Krieg in der Ukraine geht, befindet sich Europa – die Europäische Union zusammen mit dem Vereinigten Königreich – im Kampfmodus, die Vereinigten Staaten nicht. Europa stellt immer noch seine sogenannten menschlichen und demokratischen Werte zur Schau, während die Vereinigten Staaten gerade den Kurs von Wokeismus und Genderismus umgekehrt haben. Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich in ihren Echokammern von der Außenwelt abgeschottet und umgeben sich mit gleichgesinnten kriegerischen Individuen, während die Vereinigten Staaten versuchen, ein Gleichgewicht in ihrer Außenpolitik zu finden. Europa objektiviert die Ukraine immer noch – das Land und die Nation werden nur als Rammbock gegen Russland, Europas obersten Feind, angesehen, während die neue amerikanische Regierung sich Augen geöffnet haben, wenn es um ewige Kriege geht und sie scheint, sich mit der Realität vor Ort auseinanderzusetzen so wie sie ist. Europa und Amerika gehen nun ganz andere Wege.

Europa hat eine Geschichte der Aggressivität in Richtung Osten, die durch das berüchtigte deutsche politische Schlagwort Drang nach Osten zusammengefasst wurde. In der Tat wurden Kriege zwischen dem westlichen und dem östlichen Teil des Alten Kontinents ausnahmslos von seinem westlichen Teil initiiert. Dies waren die militärischen Überfälle des Deutschen Ordens, dies waren die Invasionen Schwedens oder Frankreichs, des kaiserlichen Deutschlands und des Dritten Reiches. Trotz all dieser historischen Aufzeichnungen werden Russland aggressive Absichten zugeschrieben. Warum sind Europäer, einschließlich derer mit Universitätsabschluss, nicht einmal flüchtig mit ihrer eigenen Vergangenheit vertraut? Schulen sind nicht dazu da, dass die Europäer Wissen einsinken lassen; Schulen sind für die Geistesformung da.

Europa, das von Russland und Putin besessen ist, scheint die weltlichen politischen und wirtschaftlichen Trends zu übersehen. Die Entwicklungsländer gewinnen langsam aber stetig an wirtschaftlicher und – was folgt – politischer Dynamik. Die Vereinigten Staaten haben mit dem Globalismus Schluss gemacht und konzentrieren sich auf ihre eigenen Angelegenheiten, wobei sie erkennen, dass ihre Rolle als globaler Hegemon zu Ende ist. Nicht, dass Washington aufgegeben hätte, hier und da in der Welt Einfluss auszuüben: Die Aktion zur Kontrolle des Panamakanals oder die Pläne, die Kontrolle über Grönland zu übernehmen, zeigen, dass das amerikanische Imperium am Leben ist. Dennoch müssen die Vereinigten Staaten mit mächtigen Rivalen rechnen und ihnen politischen Raum auf der Weltbühne einräumen. Es ist nicht nur Russland, es ist auch China.

Europa hat sich aus Afrika verdrängen lassen, Europa hat einen Schuldkomplex gegenüber Afrikanern für all das Versagen der Afrikaner entwickelt und Europa hat sich darauf eingelassen, sich kolonisieren zu lassen. Das auf dem Dunklen Kontinent entstandene Vakuum hat die Aufmerksamkeit des Reiches der Mitte auf sich gezogen. China übernimmt Afrika vom degenerierenden Europa. Chinas Bevölkerung passt zahlenmäßig fast perfekt zu der Afrikas, während die schwindende indigene Bevölkerung Europas auf einem rutschigen Weg ins Nichts ist. Während der europäische Einfluss in Afrika in europäischen Hauptstädten oft als Neokolonialismus angeprangert wird, wird Chinas Präsenz auf dem dunklen Kontinent von Peking als Going-Global-Strategie eingestuft. Europa, voller Schuld und Scham, kann dem Reich der Mitte mit dessen politischem Ehrgeiz nicht standhalten. Europa ist irrelevant geworden, während China ein aufstrebender Stern ist. Auch auf dem Dunklen Kontinent.

Reviews

There are no reviews yet.

Be the first to review “Gefira 93: Eine große Perspektive der Zielsetzung”

Your email address will not be published. Required fields are marked *

0

Your Cart