Der europäische Blickwinkel. Auf dem Weg in die Welt von Morgen.




Mai 2026 – ein Blick auf einige Länder

USA

Der größte Erfolg Trumps ist es, dass er Präsidenten tötet bzw. entführt. Töte oder entführe er bloß Präsidenten, wäre das im Gangsta-Milieu irgendwie fair. Dass er aber Grundschulmädchen als Collateral Damage tötet, Inflation hervorruft, das Lebensniveau der Menschen auf der ganzen Welt durch die Energiekrise senkt und dass er stur bei seinen Ideen bleibt, ist, milde gesagt, ein Zeichen für den Hang zur Diktatur und zur Option: Am besten ist es, alles auf den Kopf zu stellen und zwar ohne Rücksicht.

Und so entsteht in den USA eine Leere, denn wenn nun mal wieder die Demokraten an die Ruder kommen, wird wieder Amerika sozial und geistlich kaputt gemacht, der ethnische Austausch wird fortgesetzt und Fentanyl immer populärer gemacht. Die Dems (sprich: die Dämonen) werden wieder Gender- und Klimawandel-Quatsch fortsetzen, werden Russland anhetzen und so weiter und so fort. Die Leere entsteht, denn die Menschen haben niemanden vernünftigen zu wählen. Ich frage mich immer wieder: Wie ist es möglich, dass so eine großartige Nation, etwas ganz Neues herausbringen kann. Ok, die Big-Techs, KI und ihre Leistungen waren atemberaubend, aber die Europäer, Asiaten, Süd- und vor allem Nordamerikaner warten auf eine atemberaubende, neue Führung in Washington.

VAE

Die Vereinigten Arabischen Emirate treten aus der OPEC aus, weil:

  • ihre Pseudo-Freunde, wie etwa Saudi-Arabien ihnen nicht bei iranischen Angriffen geholfen haben;
  • sie die größten Erdölproduktionskapazitäten im Persischen Golf haben und sie möglichst schnell ausnutzen wollen, bevor ihnen das Erdöl ausgeht. Sie wollen es jetzt zum möglichst hohen Preis verkaufen und die heutigen Preisniveaus von über 100 Dollar pro Barrel sind für sie in der stagnierenden Welt eine Gelegenheit Geld zu horten.
  • sie dem Weg von Trump folgen: weg vom Multilateralen. Beteiligung an internationalen Bündnissen und Kooperationen bringt nichts. Es ist vielleicht der Anfang einer möglichen Lawine von Austritten: der USA aus der NATO, der osteuropäischen Ländern aus der EU, usw.

Ungarn

Peter Magyars Sieg erfreute Brüsseler Eliten, aber sie kennen sich mit Menschen nicht aus und Magyar wird sie enttäuschen, denn:

  • Magyar ist kein pro-ukrainischer Führer. Wie Orbán lehnt er direkte militärische Unterstützung und den Versand von Waffen aus Ungarn ab. Außerdem spricht er sich entschieden gegen einen beschleunigten Weg des Beitritts der Ukraine zur Europäischen Union aus.
  • Darüber hinaus unterstützt der neue Premierminister den strengen Schutz der ungarischen Grenzen und lehnt jeden Mechanismus für die obligatorische Umsiedlung von Migranten in die EU strikt ab.
  • Das gleiche gilt für die Sozialpolitik, wo 13. und 14. die Rente nicht liquidiert wird. Das Budgetdefizit Ungarns wird also immer größer.
  • Obwohl Magyar seinen Wunsch bekundet, sich allmählich vom russischen Öl abzuwenden, setzt er in der Frage der Kernenergie die Linie seines Vorgängers fort. Die neue Regierung hat erklärt, dass sie den umstrittenen Ausbau des AKW Paks, der in enger Zusammenarbeit mit dem russischen Staatsgiganten Rosatom durchgeführt wird, nicht stoppen wird. Der Schlüssel in der Frage der Energieressourcen aus Russland scheint diese Worte von Magyar zu sein: Russland wird hier sein, und Ungarn wird hier sein. Wir werden versuchen zu diversifizieren, aber das bedeutet nicht, dass wir uns trennen wollen. Alles deutet darauf hin, dass der neue ungarische Premierminister tatsächlich eine Light-Version von Viktor Orbans ist, was auf den ersten Blick überraschend erscheint, aber wenn ein Land so stark von russischen Energieversorgungen abhängt, ist der Spielraum wirklich gering.

Israel

Das Land unter der Regierung der Zionisten führt seinen Krieg gegen andere Religionen und zwar gnadenlos. Die Zionisten wollen bis zum Euphrat kommen und wer weiß, vielleicht ein tausendjähriges Reich aufbauen. Das Ziel sind nicht nur Islamisten, egal ob Sunniten oder Schiiten, sondern auch Christen. Die Demoralisierung der israelischen Soldaten ist so weit gegangen, dass sie ganze Dörfer zerstören und niederbrennen. Kürzlich hat alle ein Foto eines israelischen Soldaten im Südlibanon schockiert, der mit einem schweren Hammer eine Christusstatue zerstört. 

Quelle: X

Der Hass und der Ausmaß der Angriffe Israels auf den Iran führt dazu, dass es Tel Aviv schon an Raketen für die Luftabwehr fehlt. Es scheint, dass die Israelis zu hochspielen und dass es für sie bitter enden kann.

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