Le Corbusier und Spinelli

Warum sind viele Stadtteile so hässlich? Warum ließ sich die EU von Kommunisten inspirieren?

Die Geschichte der europäischen Nachkriegsurbanistik mit ihrer Faszination über Le Corbusier zeigt wie oft die Gestalter unseres Lebensraumes entfremdet waren. Ebenso ging es mit den EU-Politikern vor – sie übernahmen die Ideen der Kommunisten, und zwar buchstäblich und kritiklos. Beide – die Architekten und die Gestalter unserer europäischen Gesellschaften wollten eine schöne neue Welt schaffen, sie machten aber die alte schöne Welt kaputt und tun das bis heute.

Der Vater der Plattenbauten und –siedlungen, der schweizerische Architekt Le Corbusier hat es eigentlich nicht böse gemeint – seine Gebäude sollten quadratisch, praktisch und gut sein. Die Ritter-Sport-Romantik sieht man doch in den heutigen Vorstädten Paris (den No-Go-Zones) oder in den meisten Siedlungen der mittel- und osteuropäischen Städte gar nicht. Die sozialistischen Stadtplaner waren über Le Corbusier fasziniert und entwarfen ganze Städte nach seinen Ideen. Rund um die wunderschönen Altstädte in Polen, Tschechien, Bulgarien, Rumänien entstanden monotone, hässliche Siedlungen für die Arbeiterklasse, Brennpunkte für soziale Probleme. Die Bewohner der Pariser und der anderen Vorstädte Westeuropas, der Plattenbauviertel, die ursprünglich auch von Arbeitern bewohnt wurden, werden langsam von Migranten, Arbeitslosen und Sozial-Unfähigen verdrängt. Sie fühlen sich da gut – eben in solcher architektonischen Struktur können sie sich vom Rest der Gesellschaft in ihrem Ghetto abgrenzen. Dort können sie ihrem Lebensstil huldigen, der für die Gesellschaft keinen Wert schöpft. Continue reading

Minister Savona: der Euro ist ein Plan der Reichsbank aus dem Jahr 1940, Italien sollte daraus austreten!

Italiens Wirtschaftswachstum verlangsamt, und diese Verlangsamung ist im Hinblick auf den Rückgang der Bevölkerung des Landes unvermeidbar. Es sieht danach aus, als hätte die italienische Konjunktur ihren Höhepunkt im Jahr 2017, mit einem erbärmlichen Anstieg des BIPs um 1,5%, erreicht. Seither ist die italienische Wirtschaft im Niedergang begriffen. Innerhalb von zehn Jahren erlebte Italien Konjunkturzyklen mit immer niedriger gelegenen Hochs und Tiefs. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 10% und kann nicht bekämpft werden, weil es Rom von der Europäischen Union verboten wurde, dem japanischen Modell der finanziellen und steuerlichen Politik zu folgen, die den wirtschaftlichen Folgen der sinkenden Bevölkerung vorbeugen könnte. Italienische Wissenschaftler glauben immer noch, dass hocheffiziente Arbeitskräfte in Europa durch Afrikaner ersetzt werden und das Wirtschaftswachstum in der Zukunft stimulieren können. Die Überschwemmung Italiens mit Afrikanern scheint absichtlich zu sein, während weiße Arbeiter aus Italien nach Deutschland und in die Niederlande gehen.

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Inflation und Arbeitslosigkeit als Folgen der demographischen Explosion – der neue Arabische Frühling bahnt sich an

Hin und wieder wird von sozialen Unruhen im Nahen Osten und in den Ländern Nordafrikas gemeldet. Januar: in Tunesien gab es Ausschreitungen wegen der steigenden Preise der Lebensmittel.Februar: In Jordanien kam es zu Unruhen gegen den Anstieg der Lebensmittelpreise.Juli: der Grund für Massenproteste im Irak war Arbeitslosigkeit.Auf der Liste fehlt noch Ägypten, aber es ist nur Frage der Zeit, bis sich die enttäuschten Menschenmassen auf dem Tahrir-Platz wieder versammeln.

Diese Ereignisse seien laut Mainstream-Medien auf die steigenden Preise, insbesondere der Lebensmittel und der hohen Arbeitslosenquote zurückzuführen. Die Wurzeln der Probleme liegen doch woanders. Continue reading

Der neue Fed-Chef – eine Bedrohung für den amerikanischen Mittelstand

Die Notenbankiers haben alle möglichen Werkzeuge ausgenutzt. Falls nächste Krise kommt, haben sie nichts mehr in der Hinterhand. Wenn es an den Märkten kracht, heißt ihr Motto: Augen zu und noch mehr Geld aus der Notenpresse. Jerome Powell kann jedoch eine Ausnahme sein.

Draghi und Yellen haben in den letzten Jahren ihr Bild als perfekte Bail-out-Bankiers perfektioniert: Draghi überflutete die Finanzmärkte Europas mit Billiggeld und rettete Griechenland aus der Abwärtsspirale mit Milliardenhilfen; jedes mal, wenn der US-Aktienmarkt im letzten Jahr mehr als 2% verlor, tauchte jemand aus Yellens Fed auf und versicherte die verunsicherten Anleger, dass es der amerikanischen Wirtschaft wunderbar geht. Beide nutzten alle möglichen Tricks, um Wirtschaften anzukurbeln und der nächsten Krise vorzubeugen: sie führten Nullverzinsung ein, kauften Anleihen und Aktien, sogar von Privatunternehmen, an. Nun ist Draghis EZB auf die nächste Krise nach wie vor unvorbereitet, da ihr keine mehr Mittel übrigblieben, es sei denn, sie führt Minusverzinsung ein. Continue reading

Südkorea braucht Nordkorea, um den wirtschaftlichen Kollaps zu vermeiden

Kim Jong-un, der Führer Nordkoreas verkündete neulich, dass er an den Beziehungen zwischen den beiden koreanischen Ländern mit großem Nachdruck arbeiten wolle und das sein Ziel die Vereinigung beider Länder sei.Am 27. April traf er sich mit Moon Jae-in.

Strategen, Politiker und Wirtschaftswissenschaftler ignorieren die wichtigste Tatsache: wenn Bevölkerung schrumpft, bringt das die Grundalgen jedes einzelnen Landes ins Wanken und verändert zutiefst die Weltordnung und geopolitische Lage in der ganzen Welt. Die Bevölkerung Südkoreas begann zu sinken, und ihre erwerbsfähige Altersgruppe wird in 30 Jahren um 10-20% schrumpfen!

Südkorea leidet unter dem Mangel an Arbeitskräften. 10% der Stellen in der Elektronikbranche bleiben unbesetzt, und die Lage wird noch schlimmer. Ende 2017 kündigte die Regierung an, dass sie 56 000 ausländische Arbeiter ohne hohe Qualifikationen annehmen wird, ebenso viele, wie im laufenden Jahr, was das Problem der fehlenden Arbeitskräfte lösen soll. Der schrumpfenden Bevölkerung folgt eine Migration, die als ein Ersatz dient, was aber die nationale Kultur und Gesellschaft kaputt macht, so wie es zurzeit in Westeuropa und in den USA der Fall ist. Continue reading

Wahnsinn macht dasselbe auf dieselbe Weise und erwartet ein anderes Ergebnis

Der erste Mai in Moskau, Warschau, Prag, Budapest, Ost-Berlin oder Bukarest. Menschen, d.h. Arbeiter und Bauern, marschieren mit geblümten Transparenten und Plakaten die Tribüne entlang, auf der sie ihre geliebten Führer sehen können, die ersten oder Generalsekretäre der kommunistischen oder sozialistischen Arbeiter- oder Volksparteien, umgeben von vertrauten und kampferprobten Kameraden der internationalen marxistisch-leninistischen Bewegung. Die strahlenden Menschen in der Parade schwenken rote Fahnen und tragen riesige Porträts der Heiligsten aller Heiligen – Marx, Engels, Lenin – Hand in Hand mit großen Puppen der Verdammten: Josip Bros-Tito, Harry Truman, Konrad Adenauer und vieler anderer. Die Demonstration findet – ja, Sie haben es richtig erraten – für den Frieden und Demokratie sowie soziale Gerechtigkeit statt und richtet sich gegen solche rückständigen Ideen wie Bigotterie, Faschismus, Nationalsozialismus, Nationalismus, Religion, Tradition, Autoritäten (Marx, Engels und Lenin ausgeschlossen) und die traditionelle Familie.

Es ist diesmal keine Mai-Parade. Es ist ein Karnevalsumzug. Und es findet nicht in Moskau, Warschau oder Ost-Berlin in den späten vierziger oder frühen fünfziger Jahren statt. Es ist fünfzig Jahre später im Westen. In Düsseldorf, um genau zu sein. Eine ähnliche Parade, die jedes Jahr stattfindet und an der viele Bürgern gerne teilnehmen, die davon überzeugt sind, Teil einer freier Welt zu sein. Eine Parade für, ja, schon wieder erraten Sie es richtig, Demokratie, Fortschritt und Freiheit. Eine Parade gegen diejenigen, die diese Werte gefährden. Gegen die heutigen Trumans, die heutigen Adenauers, die heutigen Titos, Verräter der heiligen Sache. Continue reading

Rosenkranz schützt Polens Grenzen

Manche behaupten, dass Polen in den achtziger Jahren dem sowjetischen System, das in Mitteleuropa herrschte, einen Todesstoß versetzte. Der Zündfunke wurde damals von einem religiösen Ereignis entfacht: vom Besuch des polnischen Papstes Johannes Pauls des Zweiten in seiner Heimat. Heute sorgt ein anderes Ereignis für die Aufmerksamkeit vieler tausender Menschen. Wird Polen auch die Europäische Union zu Grunde richten?

Etwa einhundert Menschen am Fuße Riesengebirges im Süd-Westen von Polen. Die Grenze zu Tschechien hinter den Gipfeln ist von hier vielleicht ein Kilometer entfernt. Die Menschen, die sich hier versammelt haben – jung und alt, Frauen und Männer, Familien und Alleinstehende, mit verschiedenen Berufen und Lebensläufen – beten den Rosenkranz und wiederholen zweihundert MalAve Maria, und verflechten das Gebet noch mit Vater Unser und kurzen Meditationstexten. Das ganze Ereignis dauert gut zwei Stunden, im Freien, in einer romantischen Umgebung mit Wald, am Fuß der Berge.

Die Gruppe ist kein Einzelfall. Es existieren etwa rund 4000 solcher Gruppen rund um Polen und versammeln sich die 3500 Kilometer lange Grenze entlang. Den Gruppen gehören mindestens eine Million Katholiken an: Männer, Frauen und Kinder. Die Zahl ist nur eine Grobschätzung der Medien, die der katholischen Kirche gerade nicht wohlwollend gegenüberstehen. Die Gebet-Aktion wurde viel früher von bekannten Sportlern, Entertainern und Politikern unterstützt, die sich auch selber daran beteiligten. Die Ministerpräsidentin Polens Beata Szydło, deren Sohn Priester ist, äußerte ihre Unterstützung dafür auf Twitter. Die Menschen beteten im Freien, in Kirchen und Kapellen, auf den Berggipfeln, an Stränden und sogar auf den Decks der Boote und Schiffe. Continue reading