So lebt man in dem angeblich reichsten Land Afrikas. Die Daten sprechen für sich:
- Die Wirtschaft in der ewigen Stagnation. Laut OECD betrug BIP-Wachstum in den letzten zehn Jahren durchschnittlich nur 0,7 Prozent.
- Offizielle Arbeitslosigkeit beträgt 31,4%!!! Dies gilt vor allem für junge Menschen (15-34 Jahre), von denen 58% betroffen sind. Es bleibt außerhalb des Arbeitsmarktes. Diese hohe Arbeitslosenquote trägt zur Kriminalität bei. Die STATS SA berichtet, dass im ersten Quartal 2025 64 Morde pro Tag begangen wurden.
- Ein großer Teil der Kinder im Alter von 10 Jahren kann nicht mit Verständnis lesen; dies gilt auch für mehr als 4 Millionen Erwachsene. Zwar haben drei Viertel der Bürger Zugang zum Internet, aber die meisten können es nicht für komplexere Aufgaben verwenden.
- Die Staatsverschuldung ist nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine soziale Herausforderung, die Ende 2025 78 Prozent des BIPs übersteigt. Die hohen Kosten für seine Bedienung schränken die Fähigkeit der Regierung ein, Sozialausgaben und öffentliche Investitionen zu finanzieren.
- Der Mangel an Energie ist ein weiteres Problem, das die Wirtschaftstätigkeit behindert und die Lebensqualität im Land beeinträchtigt. Stromausfälle haben laut OECD das Wirtschaftswachstum 2023 um 1,5% gesunken, als man 289 Tage mit Lieferausfällen meldete, verglichen mit „nur“ 69 Tagen im Jahr 2024. Die Energiekrise ist eng mit der Ineffizienz der Verteilungssteuerung durch den Betreiber Eskom verbunden, der in Südafrika, wo immer noch fast 80 Prozent auf Kohle entfallen, praktisch ein Monopolist auf dem Gebiet der Energieversorgung ist. Eskom muss ständig gegen Kriminelle kämpfen, die Verteilungsstationen zerstückeln und Transformatoren klauen.
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