Der europäische Blickwinkel. Auf dem Weg in die Welt von Morgen.




Europa kann unmöglich dem nächsten Militärkonflikt vorbeugen

Die europäische Führung kann weder der demographischen Krise auf dem Alten Kontinent entgegenwirken, noch die Verteidigungspolitik sinnvoll gestalten. Die Schwäche der NATO liegt am Vortag des Gipfels des Nordatlantikpaktes in Brüssel auf der Hand: Präsident Donald Trump ist skeptisch und distanziert gegenüber den Ideen zum Thema Verteidigung, die von den EU-Technokraten geschmiedet werden, Ankara geht immer aggressiver gegen Zypern und Griechenland vor, und Türkei und Russland rücken immer näher zusammen.

Europa hat keine Chancen im Konflikt auf drei Fronten. Die eine verläuft im Osten, wo es stets Spannungen mit Russland gibt, die andere im Süden, auf dem Balkan, wo an der Grenze zur Türkei – beide resultieren aus längst bekannten Auseinandersetzungen. Die dritte Front gibt es auf dem Mittelmeer, wo junge und kräftige Männer aus Afrika und Zentralasien europäische Grenzen zu stürmen versuchen, wobei sie von hunderten Europäern unterstützt werden. Die Europäer setzen sich auch in Afghanistan und Syrien ein und kämpfen in dem sich zuspitzenden Konflikt in Mali.

Während Europa ihre Alliierten verliert, suchen Russland und Türkei nach alternativen Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Die Türkei ist als Mitglied der NATO immer weniger glaubwürdig. Es ist auch zu bezweifeln, in wieweit die USA bereit ist, sich in die Konflikte in Europa einzusetzen. Das Gefira-Team erstellte eine Analyse des Potenzials der NATO ohne amerikanische und türkische Streitkräfte im Vergleich zum Potenzial Moskaus und Ankaras. Die Schlussfolgerung daraus ist klar: das europäische Potenzial ist zu schwach, um im Falle eines Konflikts an den Grenzen der EU im Osten oder Südosten zurechtzukommen. Europa hat keine Chancen im Krieg auf vielen Fronten. Continue reading

Schulden Italiens können die nächste Finanzkrise herauslösen

Die neue italienische Regierung wird Staatsausgaben und -schulden erhöhen. Sie hat vor, Steuern zu senken, eine Grundsicherung einzuführen und Renten zu reformieren. Der Anführer der italienischen Lega Nord Mateo Salivini befindet sich im Höhenflug in Meinungsumfragen, und seine Partei ist zurzeit die stärkste im ganzen Land. Vor einigen Jahren hätte niemand geglaubt, dass solche regionale Gruppierung zu der leitenden politischen Kraft Italiens aufsteigen wird. Auf uns wird doch noch mehr zukommen. Wie man auch sagt: es kann unmöglich passieren, bis es eines Tages wirklich passiert. Die Finanzleute in nordeuropäischen Ländern, auch in Deutschland und in den Niederlanden gehen davon aus, dass Politiker der M5S und der Lega Nord sich so wie Politiker in Griechenland verhalten und ihre Wahlversprechen nicht einhalten werden. Aber Mateo Salvini und Ministerpräsident Giuseppe Conte ist es bewusst: werden sie die Erwartungen ihrer Wähler nicht erfüllen, dann werden sie abgewählt. Sie wissen auch davon, dass die italienischen Wähler noch eine Alternative namens “CasaPound” haben, die noch radikaler ist, auch wenn sie zurzeit bloß eine unbedeutsame sozial-engagierte.

Antimigrationsbewegung zu sein scheint. Insgesamt könnten die geplanten Reformen der neuen Regierung den Staatshaushalt mit zusätzlichen 25 Milliarden Euro pro Jahr mehr belasten. Kann sich die italienische Regierung überhaupt so etwas leisten?

Die Frage ist rhetorisch, wenn man sich den wachsenden Schuldenberg Italiens ansieht.
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Die Weltwirtschaft verliert ihre wertvollste Ressource

Der aktuelle Zustand der Finanzmärkte und der Weltwirtschaft hängt von einer einzelnen Ressource ab, über die sich niemand zu sprechen traut, weder die renommierten Ökonomen, wie Paul Krugman oder Robert J. Shiller, noch die Andersdenkenden wie Max Keiser und Jim Rickards. In privaten Gesprächen sagten uns die Manager der Zentralbanken, dass sie davon Bescheid wüssten, dass keine der bestehenden Wirtschaftstheorien und keins der Wirtschaftsmodelle zu der neuen Situation passt. Dennoch wird dies nicht in ihren öffentlichen Reden und Vorträgen thematisiert; da beschäftigen sie sich lieber mit Themen wie Bilanzen und Konjunkturzyklen. Das Ganze erinnert an eine Familie, wo eine Verwandte unheilbar krank ist: jeder weiß, dass sie sich nie wieder von der Krankheit erholen wird, aber niemand will darüber sprechen.

Alle produktiven Nationen, egal ob in Ostasien oder im Westen, haben den Höhepunkt ihrer 250-jährigen Entwicklung erreicht. Selbst die verheerendsten Kriege konnten es nicht verhindern, dass ihre Bevölkerung langfristig wuchs. Erst jetzt, während vieler Jahrzehnte des Friedens und Wohlstands, ist die Zahl der Einwohner der entwickelten Länder zurückgegangen und der Trend geht weiter. Das Phänomen ist nicht auf Hunger oder Naturkatastrophen zurückzuführen, sondern bloß auf die Tatsache, dass Menschen keine Kinder haben möchten.

Gefira #25 Im Handumdrehen von TTIP zu Handelskriegen

  • Trump konzentriert sich auf Asien, während die EU weiter zerfällt
  • Saudi-Arabiens Vision 2030: Die Saudis haben das Vertrauen in ihre eigene Nation verloren
  • Nordkorea bietet gewaltige Investitionsmöglichkeiten
  • Lithium und Brennstoffzellen – investieren in Zukunft der Automobilbranche

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Die hohe Selbstmordrate unter französischen Polizisten – der Staat ist stets Angriffen ausgesetzt

Die rekordhohe Selbstmordrate unter französischen Polizisten (im vorigen Jahr gab es 66 Selbstmorde),wurde von Massenmedien und Politikern mit Stress, einer zu geringen Zahl der Psychologen während Schulungen und auf Polizeistationen, mit familiären Problemen sowie mit zu wenig Zeit fürs Privatleben erklärt.

Seit dem Anfang dieses Jahres registrierten wir fast einhundert Zwischenfälle der Angriffe auf Polizisten (siehe interaktive Karte).

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Nichtregierungsorganisationen fordern italienische Regierung heraus

Die neue Regierung von Giuseppe Conti und seine Migrationspolitik rief Widerstand seitens der deutschen Nichtregierungsorganisationen hervor, deren Schiffe – die Sea Watch und die Sea-Eye – das internationale Recht auf dem Mittelmeer missachten. Sie haben auf Hoheitsgewässern Italiens, Maltas und Libyens, für die die Länder verantwortlich sind, nichts zu suchen. Die NGO`s stehen doch über dem Gesetz und erfüllen ihre Mission trotz allem, egal was passiert. Ein Beispiel sind die neuesten Ereignisse, an denen die Sea Watch und die Sea-Eye teilnahmen.

Der erste Vorfall. Die Sea Watch empfängt eine Nachricht, dass auf den Gewässern, die der Lybischen Küstenwache unterstehen, sich ein Schlauchboot voll von Migranten befindet. Die Sea Watch reagiert darauf, aber Rom erlaubt keine “Rettungsaktion”, da auf den Gewässern schon ein Schiff der Lybischen Küstenwache fährt. Trotzdem setzt die Sea Watch zwei Rettungsboote zu Wasser aus. Sobald die Migranten das bemerkt haben, springen sie ins Wasser, da sie nicht zurück nach Libyen (sie haben doch den Schleusern 6 000 Euro für den Schmuggel nach Italien bezahlt), sondern zu Rettungsbooten der NGO`s wollen, die sie sicher nach Sizilien bringen werden. In diesem Moment verlässt die Lybische Küstenwache hilflos den Rettungsort, und die deutsche NGO beginnt die Migranten aus dem Wasser zu holen, um sie nach Sizilien zu bringen. Continue reading

Indien kann es sich nicht leisten, genug Erdöl für seine Wirtschaft zu sichern

Am Anfang der 90-er Jahre deckte die Eigenproduktion 65% der Erdölnachfrage Indiens. Zurzeit steigt da der Verbrauch dieses Rohstoffes, und Import deckt 80% der Gesamtnachfrage. Hinsichtlich der steigenden Bevölkerungszahl Indiens und der daraus folgenden höheren Zahl der Autos und der Stagnation der Erdölproduktion in dem Land, wird der Import des Rohstoffes in der nächsten Zukunft steigen. Solch eine große Abhängigkeit von der Einfuhr kann bei steigenden Erdölpreisen zu einer hohen Belastung für die indische Wirtschaft werden.

Wenn ein Barrel 60 oder 70 Dollar kostet, ist die Erdölgewinnung aus Schiefern in den USA nicht rentabel, deswegen tut Trumps Kabinett alles, um den Preis zu erhöhen. Den Sanktionen, die gegen die größten Erdölproduzenten, wie Russland,Iran oder Venezuela verhängt wurden, folgte der Preisanstieg des schwarzen Goldes. Continue reading

Laut dem Sekretär der UNO soll die Massenmigration durch westliche Länder akzeptiert werden

Die Mitgliedsstaaten der UNO sollen sich auf große Migrationsströme vorbereiten – kündigte der Generalsekretär der UNO am 11. Januar 2018 während der Vorstellung des Berichtes über die Vorgehensweise mit Migrationsprozessen. Sie meinen es ernst: die UNO unter Anführung von António Guterres will die Migrationen leiten und sie beeinflussen. Alles ist natürlich in Worte über die humanitäre Hilfe schön verpackt und mit Vorteilen begründet, die die Umsiedlung der Bevölkerung für die einzelnen Wirtschaften der daran teilnehmenden Länder mit sich bringen solle. Doch in der Tat bedeutet das nur das eine: Europa und die ganze westliche Welt soll auf die Überflutung durch Afrikaner gefasst sein.

In Afrika leben zurzeit etwa 1,3 Milliarden Menschen, und am Ende dieses Jahrhunderts wird ihre Zahl um 350% zunehmen, also 4,4 Mrd. erreichen.Selbstverständlich ist es, dass der Kontinent, dessen Einwohner sich selbst nicht ernähren können, geschwiegen vom anständigen Niveau der Urbanisierung und Industrialisierung, nicht im Stande ist mit solch einer demographischen Explosion zurechtzukommen. Die UNO kam also auf die Idee, die Afrikaner nach Europa und in andere hochentwickelte Länder auf anderen Kontinenten umzusiedeln.

Ende 2016, gleich nachdem António Guterres zum Generalsekretär der UNO gewählt wurde, sagte er: „Wir müssen die Europäer überzeugen, dass Migration unausweichlich ist und dass multiethnische und multireligiöse Gesellschaften eine Bereicherung bedeuten”.Daraus ist zu erschließen, dass der ehemalige Kommissar der UNO für Flüchtlinge (dieses Amt bekleidete A. Gutteres bis Dezember 2015), sich zum Ziel setzte, die Migration populär zu machen, sie in gewisse rechtliche Rahmen zu fügen und sie global zu managen. Continue reading

Weder Italien, noch Euro kann durch Massenmigration gerettet werden

Die andauernde Euro-Krise wurde und wird nie gelöst. Die indigene Bevölkerung Europas schrumpft, was Wirtschaft, Produktion und öffentliche Budgets beeinflussen wird. Der Rückgang der Bevölkerung ist die wichtigste Erscheinung in der Wirtschaft. Es besteht kein Zweifel, dass die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums in Davos davon wissen: die Zahl der Bevölkerung Europas und Ostasiens sinkt, und 18 von den 20 größten Wirtschaften der Welt werden nie ein nachhaltiges Wachstum erreichen. Die Wirtschaftspresse und Top-Analytiker scheinen dies nicht begreifen zu können und verharren stets auf dem Standpunkt, dass die Länder ihr BIP erhöhen können, ungeachtet der Tatsache, dass ihre indigene Bevölkerung innerhalb der nächsten 30 Jahre um 30% sinken wird.

Italien ist ein Mittelpunkt der demographischen Krise. Die anhaltenden Probleme mit der gemeinsamen Währung und die Massenmigration nach Italien sind eng miteinander verknüpft. Die Bevölkerung Italiens begann im vorigen Jahr zu schrumpfen, was in der neuesten Geschichte des Landes noch nie vorgekommen ist. Ohne den Zufluss von Migranten wird die erwerbsfähige Bevölkerung Italiens vor der Hälfte des Jahrhunderts um 30% schrumpfen. Wenn die Produktivität in Italien nicht verbessert wird, auch wenn der Haushaltsplan realisiert wird, wird das Land den Konsequenzen der demographischen Entwicklungen nicht standhalten können. Continue reading

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We are quoted by:

Gefira-Bulletin #25

In der 25. Ausgsabe des Gefira-Bulletins reflektieren wir die Tatsache, dass die westliche Welt von zwei zunehmenden Antagonismen zerrissen wird: die USA gegen Europa und die alte Europäische Union gegen ihre neuen Mitgliedsstaaten. Die Außen- und Innenpolitik des Alten Kontinents wird weiterhin vom linken und (neo-)liberalen Brüsseler Establishment, von den Frankfurter Bankiers und den migrationsfreundlichen Lobbyisten kontrolliert, die das Gesicht Europas verändern wollen. Unterdessen planen die saudi-arabischen Entscheidungsträger, die Volkswirtschaft umzustrukturieren, da Erdöl aufgrund des Bevölkerungsrückgangs langsam an Bedeutung verlieren wird und die Automobilindustrie in der Welt bald auf elektrifizierte Fahrzeuge umgestellt wird. Riad baut bereits Mega-Städte, wo neue Wirtschaftszweige zur treibenden Kraft des Landes werden.

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In der 25. Ausgsabe des Gefira-Bulletins reflektieren wir die Tatsache, dass die westliche Welt von zwei zunehmenden Antagonismen zerrissen wird: die USA gegen Europa und die alte Europäische Union gegen ihre neuen Mitgliedsstaaten. Die Außen- und Innenpolitik des Alten Kontinents wird weiterhin vom linken und (neo-)liberalen Brüsseler Establishment, von den Frankfurter Bankiers und den migrationsfreundlichen Lobbyisten kontrolliert, die das Gesicht Europas verändern wollen. Unterdessen planen die saudi-arabischen Entscheidungsträger, die Volkswirtschaft umzustrukturieren, da Erdöl aufgrund des Bevölkerungsrückgangs langsam an Bedeutung verlieren wird und die Automobilindustrie in der Welt bald auf elektrifizierte Fahrzeuge umgestellt wird. Riad baut bereits Mega-Städte, wo neue Wirtschaftszweige zur treibenden Kraft des Landes werden. Lesen Sie mehr abonnieren:

Gefira 25 Inhalt

Im Handumdrehen von TTIP zu Handelskriegen.
Trumps Schwenk nach Asien.
Die unheilige Allianz.
Wachsende kognitive Dissonanz.

Saudi-Arabiens Vision 2030: Die Saudis haben das Vertrauen in ihre eigene Nation verloren.
NEOM oder ein neues Märchenland.

Empfehlungen.

Nordkorea bietet gewaltige Investitionsmöglichkeiten.
Das leichteste Metall wird strahlender als Gold leuchten.
Mit Hydrogen wird alles noch besser.

Gefira-Bulletin #24

Die 24. Ausgabe des Gefira-Bulletins gibt einen interessanten Einblick in die Welt der Zukunft, in der der eurasische Kontinent die Hauptrolle mit China und Russland im Mittelpunkt spielen wird, und der Rest der Welt sich nur ihnen anpassen wird. Der alte Kontinent wird in zwei Teile aufgeteilt – in die ethnische Mischung im Westen und in den Lebensraum der Weißen im Osten. Die Vereinigten Staaten müssen ihren letzten Tagen als einer Super-Macht zusehen, während Afrika, abgesehen von der demographischen Explosion, keine bedeutenden Änderungen durchmacht, und höchstwahrscheinlich zu einer Besiedlung durch China oder die Türkei verurteilt ist. Die neue geopolitische Situation kann solche mittleren Länder wie der Iran, Kasachstan oder die Türkei begünstigen und ihrem Wunsch zuvorkommen, ihre Grenzen auf der Weltkarte neu zu zeichnen. Der amerikanische Wirtschaftstraum stirbt, und die Rivalität zwischen Washington und Brüssel wird sich nun nur noch zuspitzen.

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Die 24. Ausgabe des Gefira-Bulletins gibt einen interessanten Einblick in die Welt der Zukunft, in der der eurasische Kontinent die Hauptrolle mit China und Russland im Mittelpunkt spielen wird, und der Rest der Welt sich nur ihnen anpassen wird. Der alte Kontinent wird in zwei Teile aufgeteilt – in die ethnische Mischung im Westen und in den Lebensraum der Weißen im Osten. Die Vereinigten Staaten müssen ihren letzten Tagen als einer Super-Macht zusehen, während Afrika, abgesehen von der demographischen Explosion, keine bedeutenden Änderungen durchmacht, und höchstwahrscheinlich zu einer Besiedlung durch China oder die Türkei verurteilt ist. Die neue geopolitische Situation kann solche mittleren Länder wie der Iran, Kasachstan oder die Türkei begünstigen und ihrem Wunsch zuvorkommen, ihre Grenzen auf der Weltkarte neu zu zeichnen. Der amerikanische Wirtschaftstraum stirbt, und die Rivalität zwischen Washington und Brüssel wird sich nun nur noch zuspitzen. Lesen Sie mehr abonnieren:

Gefira 24 Inhalt

2020-2030 Wird die Welt ihr Zentrum nach Osten verlagern.
China wird als Volkswirtschaft erwachsen und die USA werden einem vollwertigen Konkurrenten gegenüberstehen.
Türkei – das nächste islamische Schwellenland.
Das Handgemenge zwischen der EU und den USA.

Der amerikanische Traum stirbt.

Empfehlungen.

Afrikas langfristige Perspektive ist desaströs.
Türkei.
Kakao.

 
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