Der europäische Blickwinkel. Auf dem Weg in die Welt von Morgen.




No F *** king Around Coalition

oder wie ethnische, rassische, religiöse oder soziale Minderheiten revolutionäre (sprich: staatsgefährdende) Werkzeuge in den Händen der Manager der Welt sind. Wenn Sie glauben, dass es Lenin oder Mao waren, die die Machtergreifung siegreich durchgeführt haben, ohne dass jemand viel in sie, ihre Parteien und Kameraden investiert hat, dann denken Sie noch einmal darüber nach.

Im Juli dieses Jahres fanden in den Vereinigten Staaten zum großen Entsetzen der weißen Amerikaner zwei Märsche statt, die aus Schwarzen bestanden, bewaffnet mit Angriffswaffen, maskiert und in schwarze Militärausrüstung gekleidet: einer im Stone Mountain Memorial Park (4. Juli) und der andere in Louisville, Kentucky (25. Juli). Sie wurden von dem organisiert, was sich selbst als No F *** king Around Coalition (NFAC) nennt und von John Grandmaster Jay Johnson geführt wird. So nennt er sich zumindest. Aus den wenigen zusammenhanglosen Aussagen, die Großmeister Jay gnädig abgegeben hat, kann man erfahren, dass die NFAC gegen den systemischen Rassismus (wie üblich), gegen weiße Gewaltakten (wie oft haben wir das gehört?) protestiert und sogar ein separates Territorium für Schwarze fordert. Texas ist eine Option.


Quelle: Roland S. Marin, YouTube.

Das sind die Fakten, das sind die Ereignisse. Nun ein paar Beobachtungen.
[1] Die Vereinigten Staaten sind ein riesiger Mechanismus, der Milliarden von Dollar von weißen, fleißigen, unternehmerischen Steuerzahlern an schwarze Gemeinschaften überträgt. Mit anderen Worten: Weiße sind Sklaven von Schwarzen geworden. Es sind nicht nur die Transfers, sondern die ganze Reihe von Vorteilen, die Schwarze kraft der Gesetze über positive Diskriminierung (Affirmative Action) erhielten (und zwar zum Nachteil von Weißen, die praktisch von Universitäten und Arbeitsplätzen ausgeschlossen sind, weil sie mit Schwarzen konkurrieren müssen, die sich für diese Plätze weniger eignen) und durch die allgegenwärtige Atmosphäre der Verehrung der Schwarzen in Medien und der Unterdrückung des Weißen. Dennoch fühlen sich amerikanische Schwarze durch weißen Rassismus ausgebeutet und geschädigt.
[2] Die Black-Lives-Matter-Bewegung, die Unruhen in den vielen amerikanischen Städten und die bereits erwähnte No F *** king Around Coalition hätten es nicht geschafft, mit ihren Protesten zu beginnen, und die ganze positive Aufmerksamkeit der Massenmedien nicht erregt, wenn sie von den Mächten nicht unterstützt worden wären, wenn sie von den nationalen und lokalen Behörden nicht toleriert würden, die fast alles, was diese Organisationen heutzutage tun, ignorieren.
[3] Bei all den Milliarden Dollar, die für Social Engineering (soziale Manipulation) ausgegeben werden, werden die Rassentrennungen immer tiefer. Die Unruhen, Proteste und Zusammenstöße haben seit der Einführung der erzwungenen Schwarz-Weiß-Koedukation, der Ich-habe-einen-Traum-Rede und der Hollywood-Propaganda wie im Film „Rat mal, wer zum Abendessen kommt“, nicht nachgelassen.
[4] Man kann den überwältigenden Eindruck nicht loswerden, dass die aktuellen Ereignisse erwünscht sind und dass die Umwälzungen umso intensiver sein werden, je näher die Präsidentschaftswahlen sind. Die Unruhen in Portland und in anderen Städten ähneln der Kiewer Majdan-Revolte oder – im weiteren Sinne – den farbigen Revolutionen rund um den Globus. Da alle farbigen Revolutionen von amerikanischen Mächten angestiftet wurden, scheint nun geerntet werden zu müssen, was man gesät hat. Schwarze Randalierer haben wahrscheinlich keine Ahnung, dass sie als Werkzeuge – eine revolutionäre Faust – eingesetzt werden, mit der jemand die Vereinigten Staaten destabilisieren und verhindern will, dass Präsident Donald Trump wiedergewählt wird. Solche Minderheitengruppen wurden in der Geschichte der Menschheit häufig eingesetzt, um Regierungen zu stürzen und politische Systeme zu stören. Dies können nationale, rassische, religiöse oder soziale Minderheiten sein, aber es sind immer Minderheiten, die den politischen Druck ausüben.

Wie relevant ist das alles für Europa? Der alte Kontinent ist seit jeher rassisch homogen. Seit einigen Jahrzehnten ist dies zunehmend nicht mehr der Fall. Ungefähr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begannen die Mächte, zunächst die ethnische und dann die rassische Homogenität der europäischen Nationen abzubauen. Dieser Prozess hat sich beschleunigt, sein Höhepunkt wurde im Jahr 2015 erreicht, und wird – zweifellos – nicht gestoppt. Sicherlich wussten die europäischen Entscheidungsträger, von Problemen der Vereinigten Staaten mit ihren Schwarzen Bescheid; mehr noch: Die Manager Europas erlebten hin und wieder ähnliche rassistisch motivierte Unruhen in Westeuropa und importierten trotzdem weiterhin Menschen aus anderen Kontinenten in großer Zahl. Da sie wissen müssen, was ein Durchschnittsbürger weiß – und der Durchschnittsbürger weiß, dass verschiedene Rassen, die dasselbe Gebiet teilen, unvereinbar sind –, ist die einzige Schlussfolgerung, dass die Manager der Welt dies aus irgendeinem Grund so wollen. Wofür wollen sie es denn?

Wahrscheinlich, um immer einen revolutionären Mauerbrecher zu haben, mit dem man die alte Welt, die sie offensichtlich hassen, zerstören und die Massen von Menschen in kleinere ethnische und rassische Gruppen aufteilen kann, die sich gegenseitig hassen. Geteilt wird die bunte Bevölkerung niemals in der Lage sein, das Joch der Manager der Welt abzuschütteln. Von ständigen Unruhen und Ausschreitungen zerrissen, werden sich die einfachen Leute nach Frieden sehnen, und in dieser Verzweiflung werden sie bereit sein, den Mächten zu erlauben, alle Lösungen anzuwenden, die weder Jewgeni Samjatin („Wir“), noch Aldous Huxley („Schöne neue Welt“) oder George Orwell („1984 “) jemals für möglich gehalten hätten, wie die ständige Verfolgung jedes einzelnen, biologischen Individuums und eine vollständige Gedankenkontrolle. Chinas Sozialkredit-System ist bereits in Betrieb. Ähnliches gilt für die sogenannte Freie Welt: Politische Korrektheit ist ein solches soziale Kreditsystem, das die Bürger nach ihrem Verhalten und sogar bloß nach ihren Worten zur schwarzen oder weißen Liste einstuft.

Weder schwarze Randalierer auf beiden Seiten des Atlantiks, noch ihre weißen Weggenossen haben das geringste Verständnis dafür, welchen Zweck sie erfüllen, genau wie ihre geschichtliche Pendants, die Lenin, Mao oder Pol Pot an die Macht katapultierten. Auch diese alten Kameraden waren zutiefst davon überzeugt, dass sie darum kämpften, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, wie es in naiven Liedtexten wiederholt wird.

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