Das Pandemonium der Angst durch ein Virus

Gefira 43 begleitet den Leser durch unberechenbare Maßnahmen, die Regierungen und Völker der nördlichen Hemisphäre unter dem Pandemonium der Angst ergriffen haben, das durch ein Virus verursacht wird, über das und über die mit ihm zusammenhängenden Zahlen peinlich genau und fast ehrerbietig berichtet wird, als ob die Empfänger der Nachrichten erfahrene Virologen, Ärzte oder Biologen wären.

Die Show ist ja für Regierungen und Organisationen von Vorteil: ungezügelter Gelddruck, Beschwichtigung der politischen Opposition ohne Rückgriff auf Strafverfolgung, Einführung von Beschränkungen, von denen – wie wir aus Erfahrung wissen – nicht alle aufgehoben werden und eine wunderbare, legitime, plausible Entschuldigung für alle ergriffenen Maßnahmen und viele andere Dinge. Schauen Sie mal: die Schuld für alle Misserfolge innerhalb der nächsten zwei oder drei Jahre wird einfach der Pandemie zugeschoben und jeder wird sich damit abfinden! Ist es nicht ein Glücksfall?

Gefira 43 lädt seine Leser dazu ein, die Angst zu vertreiben und sich zu bemühen, die Requisiten zu durchschauen und auf die Teile der Bühne zu achten, die von den Scheinwerfern nicht sichtbar gemacht werden. Was jetzt im Dunkeln arrangiert wird, ist die grundlegende Frage. Von Peking über Moskau, Warschau, Berlin, Paris bis Washington sehen wir mehr oder weniger die gleichen Maßnahmen, die von den Behörden wie im Einklang verhängt werden. Vorbei sind die alten Feindseligkeiten! Bedeutet die Veranstaltung eine gründliche Umstrukturierung der Weltpolitik? Wird die Globalisierung unter dem Vorwand verstärkt, einen einheitlichen Mechanismus zu schaffen, der in der Lage ist, solche Katastrophen in Zukunft zu bekämpfen, oder aber erleben wir das Ende des Versuchs, alle Länder und Nationen in einen Stall zusammenzutreiben? Letzteres kann durch die Beobachtung belegt werden, dass alle Nationalstaaten in Europa eigenständig gehandelt haben und die Europäische Union nirgends zu sehen war. Read more

Gefira Financial Bulletin #43 ist jetzt verfügbar

    • COVID 19 bedeutet das Ende des amerikanischen Imperiums
    • Durch Täuschung sollst du Krieg führen
    • Aus der Corona-Krise Nutzen ziehen

Soziale Umwälzungen und Masseninsolvenzen stehen vor der Tür: Bargeld und Gold sind Könige

Das globale Finanzsystem mit seinen beiden mächtigen Säulen – dem IWF und der Weltbank – spielt weiterhin eine große Rolle. Es muss nicht nur mit den finanziellen Angelegenheiten zurechtkommen, sondern auch mit verschiedenen globalen Ereignissen, da diese direkte Auswirkungen auf Märkte, Börsen, Produktion und Dienstleistungen haben. Der Ausbruch der berüchtigten Epidemie, die in aller Munde ist, ist ein solches Ereignis. Es hat sich wirtschaftlich auf China, die Fabrik der Welt, ausgewirkt, und jetzt verwüstet es – oder besser gesagt die Vorsichtsmaßnahmen dagegen – Europa und die Vereinigten Staaten. Unternehmen wird befohlen, den Betrieb einzustellen oder ihre Aktivitäten einzuschränken, während die Menschen ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, da sie ja weiterhin mit Fixkosten wie Miete, Kredit, Leasing, Arbeitnehmerentgelt und dergleichen belastet sind. Ja, Regierungen bieten Lösungen an, zu denen Steuerbefreiungen gehören, oder sie stellen den Bürgern Geld zur Verfügung, das sie nicht verdient haben, damit sie überleben können. Entspricht es nicht der quantitativen Lockerung vor einigen Jahren? Die Divergenz zwischen dem zur Verfügung stehenden Geld und der Menge an Waren und Dienstleistungen wird die wirtschaftlichen Probleme jedoch nicht lösen.

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Die Welt verändert sich und wehe dem Politiker, der im Trott geopolitischen Denkens von gestern steckt

Die Welt verändert sich und wehe dem Politiker, der im Trott geopolitischen Denkens von gestern steckt. Manchmal kann fast ein einzelnes Jahrzehnt einen globalen Wandel bewirken. Denken Sie mal an China: Dieser schwache Koloss, der vor ungefähr hundert Jahren von Kolonialmächten zerrissen wurde, wurde schließlich zum bevölkerungsreichsten kommunistischen Land der Welt. Als solches schloss es sich natürlich seinem älteren sowjetischen Bruder an, und dieses ideologische Bündnis stellte sich als große Bedrohung für den Westen heraus. Als nächstes kam Nixon mit seinem genialen politischen Geschick und China wurde zum Rivalen der Sowjetunion, zur großen Freude Washingtons. Und dann, als die vom Reich der Mitte angenommene kapitalistische Wirtschaft Peking in die Umarmung des Westens zu führen schien und es fest im globalen Finanzsystem verankerte, hat sich China allmählich zu einer aufstrebenden Supermacht entwickelt, zu einem Herausforderer, mit dem man rechnen muss. Gegenwärtig verfolgt Peking eine eigene, ehrgeizige Politik, die mehr nach Moskau als nach Washington ausgerichtet ist.

Ähnliches gilt für die Türkei. Als kranker Mann Europas am Ende des neunzehnten und zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, kurz vor dem Zerfall in den frühen zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, erholte sie sich langsam und baute einen Teil seiner früheren Größe wieder auf. Im westlichen Militärverteidigungssystem verankert, war das Land ein verlässlicher Halt der freien Welt im Nahen Osten und ein Brückenkopf für mögliche Operationen gegen den Erzfeind des Westens: die Sowjetunion. Dennoch nicht zu lange. Mit dem Auftauchen des „ersten Landes der Arbeiter und Bauern“ und dem politischen Erdbeben in den folgenden zehn Jahren scheint sich die Türkei von ihrer pro-westlichen und säkularen Politik zu trennen und die großen Ambitionen der Bevölkerung zu beleben, das schon lange nicht mehr existierende Osmanische Reich wiederaufzubauen. Auch Ankaras Treue zur NATO ist nicht selbstverständlich. Mit dem Kauf des russischen Luftverteidigungssystems S-400, das offen gegen Washingtons Wünsche gerichtet ist, zeigt die Türkei ihre Souveränität wie kaum ein anderer amerikanischer Verbündeter.

Stehen wir vor einer Neuausrichtung der Allianzen im Nahen und Fernen Osten? Die Februar-Ausgabe des Gefira-Bulletins versucht, ein Licht auf die Problematik zu werfen. Read more

Gefira Financial Bulletin #41 ist jetzt verfügbar

    • Dient das Coronavirus der Regierung von Xi Jinping?
    • Türkei: Der Spielwechsler
    • Türkei investiert in ihre Armee und auf dem Balkan

Geld ist das A und O der Wirtschaft eines Landes

Geld ist das A und O der Wirtschaft eines Landes. Es gibt renommierte Wirtschaftsprofessoren, die behaupten, dass jeder, der sagt, er verstehe Geld, ein Lügner ist. Es ist wirklich etwas dran. Die Geschichte ist voll von Wirtschafts- und Finanztheorien, und obwohl sie sich auf Zahlen und mathematische Formeln stützen, beschäftigen politische Parteien, die auf Kriegsfuß mit anderen sind, Experten, die mitunter die grundlegendsten Fragen nicht klären können und die Lösungen vorantreiben, die sehr unterschiedlich sind.

Diejenigen, die in Osteuropa gelebt haben und alt genug sind, werden sich daran erinnern, dass an den Universitäten in sozialistischen Ländern zwei unvereinbare Arten von Wirtschaft gelehrt wurden: die kapitalistische und die sozialistische. Man fragt sich, ob die Wirtschaftswissenschaften trotz ihrer Zahlen und Formeln eher eine ideologische Überzeugung als eine Wissenschaft sind. Das Gefira-Bulletin Nr. 40 befasst sich mit dem Problem des globalen Finanzsystems und seinen Auswirkungen auf Länder und Nationen.

Unsere Analysten stellen unverhüllt die Mechanismen der Finanzwelt und ihre Entstehung vor. In einer Welt, in der die wirtschaftlichen und politischen Interessen vieler Akteure häufig gegeneinander auf Kollisionskurs sind, in einer Welt voller politisch-finanzieller Institutionen, Abkommen, Pakte, Vereinbarungen und Banken, ist es keine leichte Aufgabe, diese bewusst(?) als Dickicht gestaltete Problematik der Finanzen zu durchschauen und an der Wurzel zu packen. Wir tun nicht so, als hätten wir den Gral gefunden, aber wir hoffen, das Problem für unsere Leser transparenter gemacht zu haben.

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Gefira Financial Bulletin #40 ist jetzt verfügbar

  • Europas unendlicher Niedergang hat gerade begonnen
  • Global Financial System
  • Merkels Regierung oder die Quadratur des Kreises

Lass das Alte los und heiße das Neue willkommen

“Lass das Alte los und heiße das Neue willkommen”, schrieb ein Dichter. Das Jahr 2019 ist wie ein Staatsoberhaupt, dessen Amtszeit zu Ende geht und an dessen Stelle 2020 ankommt. Das neue Jahr wird dort beginnen, wo das alte Jahr endet. Unter den vielen Sorgen, mit denen wir uns in den letzten zwölf Monaten auseinandergesetzt haben und denen wir in den nächsten zwölf Monaten gegenüberstehen werden, ist die Frage der nationalen oder individuellen Sicherheit.

Ob es uns gefällt oder nicht, wird die Welt von Konflikten getrieben: bestimmte Menschen, soziale, ethnische, wirtschaftliche, konfessionelle, ideologische und nationale Gruppen haben notwendigerweise unterschiedliche und widersprüchliche Interessen und positionieren sich gut oder schlecht auf ihrem Kollisionskurs mit ihren Konkurrenten auf verschiedenen Ebenen der menschlichen Aktivitäten.

Die Dezemberausgabe des Gefira-Bulletins konzentriert sich auf die staatliche oder nationale Sicherheit, denn wenn sie gewährleistet werden kann, haben Regierungen einen starken Einfluss auf Gesellschaften und politische, religiöse, ideologische und wirtschaftliche Entitäten, die innerhalb und außerhalb vieler Staaten agieren; wenn die Regierungen die Differenzen, die Staaten teilen, diplomatisch ausgleichen können, sind die Chancen relativ groß, dass große Umwälzungen, die von kleineren Spielern verursacht werden, gestoppt werden können.
Sicherheit ist die Rückseite derselben Medaille, deren Vorderseite der Konflikt ist. Da die als ungünstig empfundene Seite nicht beseitigt werden kann, kann man nur ein Gleichgewicht zwischen den beiden herstellen. Unsere Autoren haben die aktuellen vielfältigen Sicherheitsbedrohungen reflektiert, gegenüber denen Regierungen im Jahr 2020 Haltung annehmen werden müssen.
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Gefira Financial Bulletin #39 ist jetzt verfügbar

    • Nationale Sicherheit gegen Nationen
    • Nach 1500 Jahren verstehen Europäer immer noch die Wirklichkeit nicht
    • Die Türkei hat die Macht über Europa

Greta Thunberg, eine Teenie, die Premierminister und Präsidenten beschimpft.

Greta Thunberg, eine Teenie, die Premierminister und Präsidenten beschimpft, weil die Umwelt nicht angemessen geschützt wird, Pacha Mama, eine Inkagöttin im Vatikan und der Papst, der die ökologische Sünde als das schwerwiegendste Verbrechen bezeichnet, oder die ecuadorianische Verfassung und die bolivianische Gesetzgebung, die der Mutter Erde die gesetzlichen Rechte verleihen: Die Welt beobachtet die Ereignisse mit angehaltenem Atem. Was ist denn los? Tritt die Menschheit in eine neue Ära ein? Ist Umweltschutz als eine neue, universelle Religion zu betrachten, oder bloß als ein blauer Dunst, hinter dem andere Motive versteckt werden? Der Planet Erde als menschlicher Lebensraum kann als einziger denkbarer gemeinsamer Nenner für die gesamte Menschheit dienen und den Weg für eine Weltregierung ebnen oder die gefürchtete neue Weltordnung. Die Abkommen und Protokolle, die in Montreal, Kyoto, Paris und anderen Orten unterzeichnet wurden und den Einsatz fossiler Brennstoffe einschränken und schrittweise unterbinden, sind wie ein Korsett, das der ganze Planet tragen muss. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass die Umwelt und nicht nationale, soziale oder religiöse Angelegenheiten im Mittelpunkt der globalen Politik und Wirtschaft zu stehen scheint. Steht uns eine kopernikanische Revolution bevor? Die Novemberausgabe des Gefira-Bulletins befasst sich eingehender mit diesem aufkommenden Phänomen. Read more

Gefira Financial Bulletin #38 is available now

    • The European inability to govern has dire consequences
    • The New CO2 Order of the Crypto Elites – Dark Visions of the Future
    • Pacha Mama or Green ideology

Heimlicher Krieg Konventioneller und unkonventioneller Krieg (und seine Führung)

Der Krieg manifestiert sich durch Keulen oder Steine, Bögen oder Streitwagen, Musketiere oder Kanonen, Panzer oder Flugzeuge, chemische oder nukleare Waffen. Der Krieg war immer mit uns und wird für immer mit uns bleiben. Die Geschichte der Menschheit ist eine Sinuswelle, in der Gipfel Perioden des Friedens und Täler die des Krieges sind: was Menschen üblicherweise unternehmen, wird von Interessen bestimmt, die im Widerspruch zu Interessen anderer Menschen stehen. Alle Elemente der Kriegsführung gab es schon früher, obwohl einige Facetten der Art, einen Krieg zu führen, heute so ausgeprägt sind wie nie zuvor. Da heißer Krieg heutzutage einen gewaltigen Ressourcen- und Menschenverlust und eine sichere gegenseitige Zerstörung bedeutet, wird moderner Krieg immer lieber mit wirtschaftlichen, IT- und insbesondere mit Propaganda-Mitteln geführt. Ein Angreifer braucht nicht unbedingt rohe Gewalt, um den Willen seines Gegners zu unterwerfen: Ein moderner Angreifer kann auf eine ganze Reihe von Waffen zurückgreifen, beispielsweise auf psychologische Operationen, Börsenspekulationen, Farbrevolutionen, Staatsstreiche, Menschenrechtsbewegungen und geopolitisches Vakuum, internationale Verträge, Nicht(?)regierungsorganisationen, supranationale Konzerne, internationale Auszeichnungen und alle anderen denkbaren Instrumente, die dem Angreifer zur Verfügung stehen, um den politischen, moralischen oder wirtschaftlichen Druck auf den Zielstaat des Angreifers auszuüben. Diese moderne Kriegsführung wird unter verschiedenen Namen geführt, von denen hybride Kriegsführung, heimlicher Krieg oder immaterieller Krieg am häufigsten verwendet werden. In der Oktoberausgabe von Gefira werden Theorie und Praxis solcher internationalen Konflikte thematisiert.

Gefira Financial Bulletin #37 ist jetzt verfügbar

  • Vorbereitung auf den heimlichen Krieg und sein Arsenal
  • Dynamik der geopolitischen Zerstörung eines Ziellandes
  • Schaubühnen des heimlichen Krieges
  • Die Europäer zerstören ihre Energiesicherheit; Wir rechnen nach wie vor mit einem
  • Öl-und Gasunternehmen sind nach wie vor eine großartige Investition, jedoch wegen Politik riskant