Soros, von Bankiers Hitlers inspiriert, will Europa verschulden, um es zu afrikanisieren

Nach dem Zweiten Weltkrieg zerbrachen sich viele Wirtschaftswissenschaftler den Kopf, um die Frage zu beantworten, wie Hitler es schaffte seine Aufrüstung zu finanzieren, die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitslosigkeit zu senken. Heutzutage ist sein Trick schon längst bekannt. Das Wirtschaftswunder zu den Zeiten Führers wurde dank den sogenannten Mefo-Wechseln möglich. Die Wechsel waren die Idee des damaligen Reichsbankpräsidenten Hjalmar Schacht und dienten neben der Finanzierung der Aufrüstung der Wehrmacht für den Zweiten Weltkrieg auch der staatlichen Arbeitsbeschaffung, was sonst durch die normale Inanspruchnahme des Geld- und Kapitalmarktes, d.h. des jährlichen Zuwachses an Ersparnissen in Deutschland nicht möglich gewesen wäre.

Das Reich finanzierte also die Rüstungsindustrie, indem es ihr nicht in Bargeld bezahlte, sondern Wechsel annahm, die von der Scheinfirma Metallurgische Forschungsgesellschaft GmbH (daher der Name Mefo) ausgestellt wurden. Geldschöpfung war von 1934 bis 1938 voll im Gange – die Summe der ausgestellten Wechsel erreichte damals 12 Milliarden Mark. Die Reichsbank erklärte den deutschen Banken gegenüber bereit, die Mefo-Wechsel zu rediskontieren, wodurch sie die Banken in die Lage setzte, die Wechsel zu diskontieren.

Wegen ihrer fünfjährigen Laufzeit musste spätestens 1939 mit der Einlösung der Wechsel begonnen werden. Dies drohte mit einer riesigen Inflation. Da Schacht darin die Gefährdung der Reichsmark sah, äußerte er seine Zweifel an den Reichsfinanzminister. Es brachte aber nichts, und Schacht wurde schnell vom Wirtschaftsminister Walther Funk ersetzt, der erklärte, dass das Reich die Mefo-Wechsel nicht einlösen, sondern der Reichsbank dafür Reichsschuldverschreibungen geben werde. Zu den Zeiten von Funk wurde das autonome Reichsbankstatut aufgehoben, Reichsbank verstaatlicht, und die Inflation explodierte so, dass Mefo-Wechsel mit einem Notenumlauf von 60 Milliarden Reichsmark das Budget in Nachkriegsdeutschland belasteten. Continue reading

Die USA sind auf dem Weg zu einer neo-feudalen Gesellschaft

Die westliche Welt steuert auf die nächste große Sozial- und Wirtschaftskrise zu. Amerikas Hegemonie schwindet und sein Establishment bekämpft sich untereinander. Um Amerikas Überlegenheit zu bewahren, versuchen Präsident Trump und seine Regierung, die Nation in eine neo-feudale Gesellschaft umzuwandeln, in der der Präsident der neue Kaiser ist, die Finanzelite die Lehnsmänner und die einfachen Bürger zu Leibeigenen werden. Wenn es dem Land gut geht, lebt das Volk in relativer Sicherheit und der Chef wird geliebt. Was den USA bevorsteht, ist der demographische Niedergang und der Ausgleich des Bevölkerungsschwunds durch Einwanderer aus Zentralamerika und Afrika. Diese innenpolitischen Veränderungen werden sich massiv auf die soziale Stabilität und den wirtschaftlichen Wohlstand auswirken. Die USA können nur eine Supermacht sein, wenn das Land stabil ist und die Nation ihr Establishment stützt.

Jerome Powell, der Präsident der Fed, gefährdet Trumps Konjunkturprogramm, indem er die Zinsen erhöht und die Fed-Bilanz verkürzt. Die Maßnahmen der Fed führen zu einem Fall der Aktienkurse und treiben die Kosten für den Schuldendienst der hoch verschuldeten US-Unternehmen. Die USA sind heute der weltweit größte Ölkonsument und, dank der Schieferölförderung, -Produzent. Jedoch macht die Industrie bei einem Ölpreis von ungefähr 70 Dollar Verluste. Hohe Zinsen und ein niedriger Ölpreis bergen ein großes Risiko für den Sektor.

Gefira Financial Bulletin #28 ist jetzt verfügbar

  • Die USA sind auf dem Weg zu einer neo-feudalen Gesellschaft.
  • Es ist wieder einmal Zeit für Gold.
  • Trident Juncture – Das Eis am Nordpol wird heiß.

Der Präsident hat keinen Zweifel daran gelassen, dass er mit den Maßnahmen der Fed nicht einverstanden ist. Die Fed wird ihre Entscheidungen revidieren müssen, wenn Jerome Powell nicht riskieren möchte, nach Art. 10 des Gesetzes über die US-Zentral-bank entlassen zu werden. Die Fed wird ihre Politik ändern müssen, damit der Aktienmarkt im nächsten Jahr zur nächsten Rallye ansetzen kann. Jedoch sollten Investoren vorsichtig bleiben. Der Kaiser ist nackt, und auch wenn der S&P noch auf Rekordhöhe verweilt, kann es passieren, dass bald so althergebrachte Marken wie General Electric, einst Amerikas wertvollstes Unternehmen, am Rand der Insolvenz stehen.

Der Präsident wird den sozialen Niedergang, die schrittweise Verarmung der Mittelklasse und die Verlagerung von Industriearbeitsplätzen ins Ausland nicht aufhalten können. Die Spannungen innerhalb des US-Establishments wirken sich inzwischen bis nach Europa aus. An beiden Ufern des Atlantiks verschärft sich der Missmut zwischen eingeborenen Bevölkerungen und den Einwanderern, so dass Zusammenstöße zwischen den verschiedenen Ethnien immer wahrscheinlicher werden. Das Vertrauen in die eigenen Regierungen schwindet und die westlichen Gesellschaften werden Stück für Stück auseinander fallen. Die USA sind die einzige verbleibende Supermacht in der Welt und dennoch haben sie den Krieg gegen die Taliban in Afghanistan verloren.
Doch die Washingtoner Clique kämpft mit allen Mitteln um ihre Macht, indem sie gegen immer mehr Länder und Unternehmen Sanktionen verhängt. Die westliche Welt und ihr Finanzsystem brechen zusammen und daher wird Gold für Investoren wieder zur sicheren Anlage.

Energie ist absolut entscheidend. Im Konflikt mit Russland geht es um Energie. Solange Russland Europas wichtigster Energielieferant ist, kann Moskau in die inneren Angelegenheiten Europas hineinregieren. Bei Operation Trident, das große in Norwegen durchgeführte Nato-Manöver, geht es um Energieressourcen. In dieser 28. Ausgabe des Gefira diskutieren wir die Zukunft der USA und bieten unseren Lesern eine ausführliche Analyse der US-Schieferölindustrie an, wobei wir darlegen, warum die Fed sich genötigt sehen wird, ihre Politik zu revidieren.

Das Finanzen-Bulletin von Gefira erscheint einmal pro Monat. Das Gefira-Team bereitet jährlich zehn Ausgaben des Bulletins vor, in denen treffende Prognosen zum Thema Energie und Politik präsentiert werden. Von der Wahl Trumps zum Präsidenten bis zum Anstieg des Ölpreises und der Bitcoin-Rally – darüber schrieben wir, bevor es alles passierte.

Nach Ansicht des Gefira-Teams wird die nächste Systemkrise um 2020 kommen, wenn der Ölpreis zum Preis von 100 Dollar zurückkommt und die Zahl der Rentner in Deutschland sich drastisch erhöhen wird. Auf dem Alten Kontinent besteht ein hohes Risiko des Krieges. Jedoch ist es nicht Russland das Land, das uns am meisten gefährdet, sondern die Türkei.

Die Investoren sollen sich nicht auf die Märkte der Schwellenländer, nicht auf staatliche oder private Verschuldung konzentrieren, sondern auf die schrumpfende Bevölkerung in den hochentwickelten Ländern. Japan ist das erste Land, das die Folgen der schrumpfenden Bevölkerung erlebt und aus diesem Grund eine außerordentliche finanzielle und steuerliche Politik verfolgt. Die sinkende Zahl der Einwohner Europas und der USA wird verheerende wirtschaftliche Konsequenzen haben, und 2025 wird sich auch China dem Klub der aussterbenden Nationen anschließen.

Abgesehen von China und Russland ist Wirtschaftswachstum in Afrika, im Mittleren Osten und in Südasien von den entwickelten Ländern abhängig, die einem drastischen Rückgang ihrer Bevölkerungen gegenüberstehen.

In dem Gefira-Bulletin bieten wir Ihnen Vorschläge für ihre Investitionen an und präsentieren eine kohärente Zukunftsprognose aus einer makroökonomischen Perspektive.

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Aus der Sicht der Investoren und Finanzplaner thematisieren wir vor allem:

  • geopolitische Risiken
  • Demographie
  • private und öffentliche Verschuldung
  • Blasen auf den Märkten
  • Kryptowährungen
  • Energiesicherheit

Das Finanzen-Bulletin von Gefira ist ein Informationspapier mit vertraulichen Informationen über laufende Ereignisse in der Wirtschaft für Investoren und Geschäftsleute. Es wird von unserer Website begleitet, wo Sie auch Artikel zu sozialen Themen finden.

Das Rechercheur-Team von Gefira ist das einzige, das die Bedeutung des gegenwärtigen demographischen Wandels berücksichtigt, der noch nie in der Geschichte gesehen wurde.

Das Gefira – Team erstellt seine Prognosen aufgrund:

  • sein fundiertes Wissen im Bereich Finanzen und Banking;
  • sein komplettes Verständnis von Geopolitik und Geschichte;
  • ausführliche Analysen von Millionen Daten;
  • computergestützte Simulationen.

Mit freundlichen Grüssen,

T.Dankers, Hauptredakteur
editor@gefira.org

Erdöl – Grundlage der russisch-chinesischen Interdependenz

Obwohl Peking für Moskau sein größter Handelspartner ist, und Russland für China ein wenig bedeutender Importeur ist, ist Kreml sein wichtigster Kontrahent. Der Grund dafür ist Erdöl, nach dem Nachfrage in China steigt. Doch eine Steigerung der russischen Erdölausfuhre nach China wird zuungunsten der europäischen Abnehmer verlaufen.

Die Erdölproduktion in China sinkt kontinuierlich seit 2015. Gleichzeitig steigt die Nachfrage danach durch Intensivierung der Investitionen in Infrastruktur und Erhöhung der strategischen Bestände im Reich der Mitte. Folglich steigen auch Erdölimporte – 2017 überholte Peking die USA und wurde zum größten Erdölimporteur in der Welt. Zurzeit erreicht die chinesische Nachfrage nach dem Rohstoff den Wert von 13 Mio. Barrel pro Tag. Wir schrieben schon im März darüber, dass die Volksrepublik China bis 2025 zum größten Verbraucher des Rohstoffes (mit 18-20% Anteil am gesamten Weltverbrauch) wird.Und hierbei wird Russland eine riesige Rolle spielen werden, da es für China schon 2016 zum größten Erdöllieferanten (vor Saudi Arabien) aufstieg.

Im letzten Jahrzehnt kaufte China mehr russisches Erdöl, obwohl des Kremls Exporte stabil bei etwa 5 Mio. Barrel blieben. Noch 2009 importierten solche Länder wie Polen oder Holland mehr Erdöl aus Russland, doch schon 2015 wurden sie von China überholt, das 2017 einen Anteil von 20% am russischen Gesamterdölexport erreichte. Continue reading

So versteht die EU den Pluralismus: die größte patriotische Demo Europas repräsentiere unerwünschte Werte

Unabhängigkeitsmarsch: Gott, Ehre, Vaterland
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Während Präsident Frankreichs bei Feierlichkeiten anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegs den Nationalismus als destruktiv anprangert,fand in Warschau anlässlich des 100. Jahrestages der Unabhängigkeit die größte patriotische Demo in der Geschichte Europas statt, an der 250 000 Personen teilnahmen. Der Kontrast zwischen den beiden Ereignissen zeigt, wie weit entfernt von den gegenwärtigen Werten Europas, die Ideen sind, die einst den Alten Kontinent stark machten: Glaube, Familie, Nation und Vaterland.

Die nationale Identität, die für viele polnische Bürger ein Teil ihres Stolzes ist, wurde von fast allen europäischen und amerikanischen Mainstreammedien kritisiert und zwar mit der Absicht, Abscheu bei den Empfängern zu erregen und Scheu bei Polen einzuflößen. Die Berichterstatter und Redakteure deuteten die Ereignisse in Warschau als Ausdruck des Faschismus oder Nationalsozialismus und setzten die beiden Ideologien und den Nationalismus gleich, ohne dabei die Geschichte des Landes, über das sie schreiben, einmal zu reflektieren.

Die Teilnehmer des Marsches wurden als kahlgeschorene Halbwüchsigen dargestellt, die jeden auf ihrem Weg schlagen und alles in Brand setzen wollten. Solche Darstellung hatte doch nichts mit der Realität zu tun, da am Marsch Polen aus verschiedenen Milieus und verschiedenen sozialen Schichten teilnahmen – Arbeitslose, Putzfrauen, Rentner, Anwälte, Professoren, ganze Familien mit Kindern – sie alle identifizierten sich mit solchen Parolen wie Gott, Ehre, Vaterland oder Familie. Darüber aber wurde in den genannten Medien nicht berichtet. Continue reading

ACTA 2.0 – das Ende der Freiheit im Internet

EU-Technokraten ist Meinungsfreiheit ein Dorn im Auge. Das neue Leistungsschutz- und Urheberrecht das vom Europäischen Parlament im September beschlossen wurde,gefährdet unsere Grundrechte.

Internet bedeutet Freiheit. Noch. Wir können (noch) frei Inhalte mit unseren Suchmaschinen abrufen. Wir können (noch) ohne Weiteres und frei auf die Quellen in einem Text zugreifen. Bald wird sich das ändern. Artikel 13 des kontroversen Gesetzes, sagt, dass Websitebetreiber und Internetprovider für Inhalte ihrer Kunden und Leser zur Rechenschaft gezogen werden. Das neue Recht verpflichtet sie also die sogenannten Uploadfilter zu nutzen. Die Filterpflicht überlässt der Software die Entscheidung darüber, was Nutzer hochladen dürfen und was nicht. Im Klartext heißt es – der Provider wird unsere Aktivitäten im Netz kontrollieren und zensieren: jedes hochgeladene Foto, Video, jeder Text wird geprüft. Es stellen sich die Fragen: welche Kriterien für diese Zensur gelten werden und wie und von wem diese Filtersoftware programmiert wird? Sicherlich wird bald die EU-Kommission detaillierte Richtlinien zur Bekämpfung der Fake News, Verbreitung des Terrorismus im Netz, zur Bekämpfung derjenigen, die Urheberrechte verletzen vorschlagen. Na schön, aber es wird auch ein Werkzeug sein, um die Kritiker der EU, unabhängige Blogger, die licht auf Inkompetenz und Unverschämtheit der Brüsseler Technokraten werfen wollen, Andersdenkende (nicht Links-Liberale) zu bekämpfen. Und ich wette: die Richtlinien werden sehr schnell und eifrig in allen EU-Ländern eingeführt.

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Polen nimmt ein Fünftel aller Migranten auf, die nach Europa kommen

Offizielle Statistiken geben an, dass 2017 sich in der EU 3,7 Mio. Personen aus den nicht-europäischen Ländern ansiedelten. 565 000 erhielten Asyl, 3,1 Mio. eine Aufenthaltserlaubnis. Verblüffend ist dabei, dass Polen, das als Gegner der Migration gilt, 18% davon aufnahm und somit zum zweiten Land (nach Deutschland) wurde, das gegenüber den Ausländern aus den Nicht-EU-Ländern am freundlichsten ist.

Obwohl Polen 2017 unter den 28 Ländern den neun-letzten Platz hatte, wenn es um die Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge geht (560 akzeptierte Asylanträge),war es ein Land, das die meisten Aufenthaltserlaubnisse ausstellte. Im vorigen Jahr bewilligte die Regierung in Warschau die Ansiedlung von 683 000 Personen aus den Nicht-EU-Ländern.Darunter waren die Ukrainer mit 585 000 die zahlreichste Gruppe, ihnen folgten Weißrussen (42 800) und Moldauer (7 800). Zu 87% wurde die Aufenthaltserlaubnis aufgrund eines Beschäftigungsnachweises ausgestellt.

Polen nimmt den dritten Platz in der EU, wenn es um die Zahl der aufgenommenen Migranten pro 1000 Bürger geht (18 pro 1000 Einwohner). Besser sind nur Malta (26,8) und Zypern (23,7), also die Länder mit sehr wenigen Einwohnern, die direkt an Migrationsrouten aus dem Nahen Osten und Afrika liegen. Zum Vergleich, die größten Befürworter der Migration, d.h. Deutschland und Frankreich, und seit Kurzem auch Spanien, nahmen dementsprechend 6, 17 und 16 Ausländer aus den Nicht-EU-Ländern pro 1000 Einwohner auf. Continue reading

Wer setzt sich in Polen, noch eifriger als Hitler und Stalin, gegen die Unabhängigkeitsfeier ein?

Die Feierlichkeiten anlässlich des polnischen Unabhängigkeitstages am 11. November wurden sowohl von Adolf Hitler, als auch von Joseph Stalin und von allen anderen kommunistischen Machthabern untersagt. Seit 1989 ist Polen angeblich ein unabhängiger Staat, und das polnische Volk soll Freiheit genießen und sich endlich wie Herr im eigenen Haus fühlen. Schon seit vielen Jahren feiern Polen ihren Unabhängigkeitstag auf eine spontane Weise. Doch jedes Jahr ist das ein Problem für eine unsichtbare Macht: letztes Jahr waren es angeblich Faschisten und Nazis, Antisemiten und Rassisten, die eine lange Kolonne von 50 000, 70 000 oder sogar 100 000 Männern, Frauen und Kindern bildeten und durch die Straßen Warschaus mit polnischen Nationalfahnen zogen. In die ganze Welt wurde da Botschaft rübergebracht, dass in Polen „der Faschismus mutig seinen hässlichen Kopf hoch hebt“ und dass man dagegen etwas unternehmen muss, sonst wird es schlimm.

In diesem Jahr feiert Polen den hundertsten Jahrestag der Wiedergewinnung der Unabhängigkeit nach 123 Jahren Fremdherrschaft, während der Polen auf den politischen Landkarten Europas eigentlich nicht existierte. Die Feier wurde kurz vor dem Zweiten Weltkrieg beschlossen. Ihre Bedeutung ist prägend für das kollektive Bewusstsein der Nation. Und auf einmal wird sie ein Dorn im Auge unbekannter Mächte.

Am Anfang kündigte der polnische Präsident Andrzej Duda an, der sich selber als einen Patrioten darstellt, dass er am Marsch teilnehmen werde; dann, was zu erahnen war, zog er sich zurück.Dann sagte die Stadtpräsidentin Warschaus, dass sie den Marsch verbieten werde, wenn ihr von irgendwelchen Hindernissen oder Regelwidrigkeiten mitgeteilt wird; endlich traf sie eine endgültige Entscheidung und untersagte den Marsch.Zuletzt sagte der Präsident Andrzej Duda, dass er eine Art Gegen-Demo d.h. seinen eigenen Marsch führen werde, der mit dem spontanen konkurrieren werde.Er änderte auch den Namen davon: aus dem Unabhängigkeitsmarsch wurde der Weiß-Rote-Marsch. Continue reading