Russland und China – eine schwierige Freundschaft

Russland und China betreiben eine mysteriöse Politik und fordern die westlichen Diplomaten heraus. Ihre gegenseitigen Beziehungen sind Hauptfrage für Analytiker der internationalen Politik.

Die russisch-chinesischen Beziehungen entwickelten sich gar nicht reibungslos. Im XIX. Jahrhundert nutzte das Kaiserreich Russland die Schwäche Chinas und bemächtigte sich eines großen Gebietes des Reiches der Mitte, was Chinesen bis heute in Erinnerung bleibt. Zwar half die Sowjetunion Mao die Macht zu übernehmen, zwar führten beide Staaten das kommunistische Wirtschaftsmodell ein, aber sie konnten dadurch Auseinandersetzungen untereinander nicht vermeiden. Die Liberalisierung in der Sowjetunion nach dem Tod Stalins fand keinen Beifall bei Chinesen; dann kamen in den 60-er Jahren noch Grenzkämpfe hinzu, was letzten Endes dazu führte, dass Moskau von Chinesen als ein größerer Feind als die USA betrachtet wurde, die übrigens beschlossen, sich mit China gegen die USA zu verbünden. Die Normalisierung der gegenseitigen Beziehungen fand in den 80-er Jahren statt. 1996 wurde eine strategische Partnerschaft in die Wege geleitet, und 2001 der Russisch-Chinesischer Freundschaftsvertrag geschlossen.Im September 2016 sagte Staatsrat Yang Jiechi, dass „die Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten noch nie so eng war”. Einer der Gründe, warum Russland von China als ein Partner angesehen wird, ist die Tatsache, dass Moskau sich nicht in die inneren Angelegenheiten Chinas einmischt.

In der Geopolitik streben es beide Länder an, die Weltführung von den USA zu übernehmen und eine multipolare Welt herbeizuführen: Asien wäre die Einflusszone Pekings, Osteuropa – RusslandsBeide Länder trafen schon Maßnahmen, um die Weltordnung zu ändern. Russland schloss sich die Krim an und begann die russischen Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen; China erhebt erneuert Ansprüche auf Gebiete im Südchinesischen Meer und führt da Militärmanöver, was die USA ärgert.Die Gründung der Vereinigung der BRICS-Staaten, in der Russland und China die Hauptrolle spielen, war ein Versuch die Position des Westens in der Welt zu stürzen. Continue reading

Die EZB bereitet sich auf das Ende der Eurozone vor

Der Zusammenbruch der Eurozone ist kein Science-Fiction-Szenario mehr durch Maßnahmen der EZB und ihr Ankaufsprogramm der Staatsanleihen des öffentlichen Sektors (PSPP – Public Sector Purchase Programme). Je mehr Staatsanleihen die EZB ankauft, desto geringer werden die Staatsverschuldung und desto billiger die Schuldumwandlung in französische Franken oder griechische Drachmen. Wer soll sich schließlich deswegen Sorgen machen, wenn alle diese Staatsanleihen sich im Besitz von einer Anstalt befinden, die nicht bankrott werden kann und von den Finanzmärkten unabhängig ist?

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Die NROs schmuggeln Migranten in einem industriellen Ausmaß

Zwei Monate lang, mit Anwendung von marinetraffic.com, haben wir die Schiffsbewegungen der Wasserfahrzeuge überwacht, die Eigentum einiger NROs sind und die Angaben von data.unhcr.org verwenden. Wir haben die Spur täglicher Anreisen von Immigranten aus Afrika in Italien verfolgt. Es hat sich herausgestellt, dass wir Zeugen einer großen Betrügerei und illegalen Operation einer Verlagerung von Menschen wurden.

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Hochverrat: Wie der Euro die Wirtschaft Südeuropas mit der Selbstzufriedenheit deren Führungsklasse ruiniert hat

Der große Vorteil, den die jetzige Währung der südeuropäischen Wirtschaft gebracht hat, der öfters von den Unterstützern angedeutet wird, ist ihre Stabilität. Es wird jedoch öfters übersehen, dass die Auswirkung, welche allgemein mit der Einführung des Euros und des Zinssatzes kam, ungünstig war. Die Wirtschaft Frankreichs und Italiens waren jede ein Nettoexporteur und wurden zum Nettoimporteur, wohingegen Spanien, Portugal und Griechenland den Ausmaß ihres Handelsdefizits erweitert haben.

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Flotte der Nichtregierungsorganisation kreist an der libyschen Küste

Seit 2015 werden immer mehr NROs daran beteiligt, Migranten aus Libyen nach Italien zu schleusen. Alle behaupten, auf Rettungsmission zu sein, nur stimmt das? „Jetzt können wir bestätigen, dass zumindest 3.800 Menschen ums Leben gekommen sind und somit das Jahr 2016 zum tödlichsten aller Zeiten gemacht haben“, verkündete letzte Woche William Spindler, ein Sprecher des UNHCR (engl. United Nations High Commissioner for Refugees – deutscher Name: Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen). Die vorigen Rekorde von 3.771 Todesfällen, wurden 2015 aufgezeichnet. Trotz eines starken Rückganges der Anzahl von Flüchtlingen, die über das Mittelmeer flüchten, von 1,01Mio. im letzten Jahr auf 327.000 soweit in diesem Jahr, ertrinken immer mehr Menschen im Meer oder sterben bei den Versuchen aus anderen Gründen.

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Die Amerikaner der MOAS Fähre transportieren Migranten nach Europa

MOAS steht für Migrant Offshore Aid Station (deutsche Übersetzung: Ablandige Rettungsstation für Migranten). Es ist eine Nichtregierungsorganisation, mit Sitz auf Malta, die sich selbst den Auftrag erteilt hat, das Mittelmeer zu patrouillieren und Menschen auf hoher See zu retten, indem diese aus Schlauchbooten, Flößen und Motorbooten oder gewöhnlichen Booten an Bord der Phoenix geholt werden, einem Trawler der MOAS, der mit Drohnen ausgestattet ist, um die Meere zu untersuchen und Migranten von Orten, die zur libyschen Küste gehören, nach Sizilien zu transportieren. Die Leiter der Organisation sind Chris Catrambone (35) und seine Frau Regina.

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