Davos 2026

Nachdem der berüchtigte Klaus Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsforums, nach Vorwürfen finanziellen und ethischen Fehlverhaltens rückgetreten war, wurde dem Forum eine neue Dynamik verliehen. Waren die Reden früher Ausdruck eines blinden Glaubens an Mainstream-Ideologie wie Globalisierung, der grüne Wandel, Klimawandel, nachhaltige Entwicklung, Menschen- und LGBT-rechte, fühlt man in ihnen heute einen frischen Wind. So etwa der US-Staatssekretär für Handel Howard Lutnick, der sagte:

“Die Trump-Regierung und ich sind hier, um die Dinge zu klären: Die Globalisierung hat den Westen und die Vereinigten Staaten von Amerika im Stich gelassen. Das ist eine gescheiterte Politik. Das Weltwirtschaftsforum ist dafür, das heißt, Export, Offshore, Farshore, die Suche nach der billigsten Arbeitskraft der Welt, und die Welt wird dadurch besser. Tatsache ist, dass eine solche Politik Amerika und die amerikanischen Arbeiter rückwärtig macht. Wir sind hier, um zu sagen, dass “America First” ein weiteres Modell ist, das wir andere Länder ermutigen zu berücksichtigen, und das darauf hindeutet, dass unsere Mitarbeiter an erster Stelle stehen. Wir können Richtlinien haben, die sich auf unsere Mitarbeiter auswirken. Souveränität sind Ihre Grenzen, Sie haben das Recht, Grenzen zu haben. Sie sollten nicht ins Ausland umziehen, um Medikamente oder Halbleiter herzustellen. Die gesamte Industriebasis sollte nicht ins Ausland exportiert werden. Sie sollten sich nicht auf ein anderes Land verlassen, was für Ihre Souveränität grundlegend ist. Und wenn Sie sich auf jemanden verlassen müssen, dann… nun, es ist besser, dass es Ihr bester Verbündeter ist. Es ist eine völlig andere Denkweise. Ganz anders als das WEF (Weltwirtschaftsforum)“ (Video)

Ojemine! Gutt, dass Klaus Schwab das nicht hört, sonst würde er Kollaps erleben.

Auch der kanadische Premierminister Carney machte in Davos darauf aufmerksam, dass „die bestehende Weltordnung zusammenbricht”. Er wies auch auf die Notlage der kleinen und mittelgroßen Länder hin, die jetzt mit dem Druck der größten zurechtkommen müssen. Der kanadische Premierminister sagte, diese Staaten sollten sich zusammenschließen, um “nicht von der Rivalität der Supermächte zerquetscht zu werden”. Es scheint, dass sich diese Worte am meisten auf die Länder der Europäischen Union beziehen, die in den letzten Monaten als Gruppe eine andere Politik als das verfolgt haben, was Donald Trump zu tun versucht.

Aufgrund der vielen umstrittenen Handlungen des US-Präsidenten kommen wir allmählich zu einer Situation, in der es ausreicht, Widerstand gegen ihn zu zeigen und bereits an Popularität zu gewinnen. Früher wuchs die Popularität von Justin Trudeau aufgrund eines solchen Konflikts (es war Trumps Schuld, nicht Trudeaus Verdienst), und jetzt erhielt Carney nach seiner Rede auch viel Lob, obwohl er als ehemaliger Bankier eher mit seiner Glaubwürdigkeit an Macron erinnert.

Unter anderen wichtigen Aussagen aus Davos sind auch folgende erwähnenswert:

[1] Larry Fink (CEO von Blackrock) erklärte, dass die Tokenisierung von Vermögenswerten die einzig vernünftige Entscheidung sei und dass die Finanzmärkte der nächsten Generation bereits auf tokenisierten Aktien oder Anleihen basieren sollten.

Dies beweist, dass die Eliten den Kampf gegen Bargeld nicht aufgegeben haben.

[2] Christine Lagarde (EZB-Chefin) machte auf die auf das Problem der Ungleichheiten im Vermögensbesitz aufmerksam. Und tatsächlich existiert dieses Problem, aber Frau Lagarde hat wahrscheinlich vergessen, wer dieses Problem im letzten Jahrzehnt durch einen mächtigen gelddruck und Eingriff in die Finanzmärkte angeheizt hat.

[3] Javier Milei (Präsident Argentiniens), erinnerte daran, dass der Westen immer noch eine gute Zukunft vor sich haben könnte, aber es ist notwendig, sich in Richtung Freiheit zu wenden. Adressaten dieser Worte waren wohl Großbritannien, Belarus und Deutschland, wo Meinungsfreiheit intensiv bekämpft wird. (Siehe dazu: Artikel in Gefira)

Merz gegen Merkel und Scholz?

Die Reden von Friedrich waren immer langweilig und bloß Ausdruck des politischen Mainstreams Deutschlands. Sie waren der Nährstoff für die Kritik der AfD. Ja, wären die Kanzler wie Scholz oder Merz prägnant, geistreich und nonkonformistisch, wäre die AfD nicht so aufgestiegen. Und siehe da: Der Kanzler, der wohl Olaf Scholz an der totalen Unpopularität im eigenen Volk längst übertroffen hat, redet endlich Klartext:

“Ich möchte, dass wir irgendwann mal wieder akzeptable Marktpreise in der Energieerzeugung haben und nicht dauerhaft aus dem Bundeshaushalt die Energiepreise herunter subventionieren müssen. [Applaus] Das können wir auf Dauer nicht. Und das geht – ich, ich will das hier sagen, es ist fast schon trivial, aber ich will es noch mal sagen: Es war eben ein schwerer strategischer Fehler, aus der Kernenergie auszusteigen. Wenn man es schon macht, hätte man wenigstens vor drei Jahren die letzten verbleibenden Kernkraftwerke in Deutschland am Netz lassen müssen, damit man wenigstens die Stromerzeugungskapazitäten hat, [Applaus] die wir bis zu dem damaligen Zeitpunkt hatten. So machen wir jetzt die teuerste Energiewende auf der ganzen Welt. Ich kenne kein zweites Land, das es sich so schwer macht und so teuer macht wie Deutschland. Wir haben da etwas übernommen, was wir jetzt korrigieren müssen, aber wir haben eben zu wenig Energieerzeugungskapazitäten. So, das wollen wir jetzt schnell besser machen. Die Kraftwerke sollen gebaut werden. Die Genehmigung, wie gesagt, haben wir jetzt, äh, kurz bevorstehen. Da sind alle notwendigen Dokumente ausgetauscht und dann können wir loslegen, dann kann ausgeschrieben werden und dann soll gebaut werden. Übrigens, es kann auch auf den alten Standorten gebaut werden. Es können die alten Netze mit genutzt werden. Das war ja auch in der Vorgängerregierung anders. Sie wollten alles neu machen.”(Video)

Eben: Alles neu machen – das ist die Kernidee aller Revolutionären, egal ob rot, braun oder grün sie sind. Wo war aber dieser kämpferische Merz, als seine Parteifreundin Angela Merkel 2011 im Fukushima-Fieber Atomkraftwerke ausschalten ließ? Männer mit Rückgrat fehlen ja sowohl in der Union als auch in der SPD, denn eben unter der Regierung von Merz wurden die beiden 160 Meter hohen Kühltürme des Kernkraftwerks Gundremmingen vor den Augen tausender Zuschauer gesprengt.

Ob also Änderung der Politik echt ist, oder nur leere Worte? Die Frage ist nicht egal, insbesondere den Nachbarländern Deutschlands. Frankreich etwa speist nach Deutschland seinen Strom aus Atomkraftwerken, damit das Land keine Blackouts erlebt und ist somit eher ein Lobbyist der Grünen. Polen ist hingegen  ein Unterauftragnehmer der deutschen Auto- und Maschinenindustrie und wenn Deutschland in den letzten Jahren einen wirtschaftlichen Selbstmord durch die grüne Politik begeht, wird das eine negative Auswirkung auf die Wirtschaft des Landes haben.

Millionen Drückeberger

Am 30. Januar. 2026 führte der tschechische Rundfunk Plus (Český rozhlas Plus) ein dreißigminütiges Interview mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Der Journalist stellte immer wieder Fragen auf Englisch, Präsident Wolodymyr Selenskyj antwortete immer wieder auf Ukrainisch.

Die meiste Zeit war das Gespräch vorhersehbar und langweilig. Präsident Selenskyj gibt solche Interviews zu Hunderten, und es gibt wirklich nichts Neues, was er sagen könnte. Der Krieg geht so weiter, wie er jetzt seit vier Jahren andauert. Die Bitten und Forderungen des Präsidenten, die er in dieser Zeit immer wieder gestellt hat – zunächst mit Verständnis aufgenommen –, stoßen langsam auf taube Ohren: Europa ist nicht mehr in der Lage, die Ukraine zu unterstützen, während die Vereinigten Staaten den politischen Kurs umgekehrt haben. Wenn die Europäische Union Kiew nicht mehr Hilfe schicken kann, was könnte Tschechien tun?

Gegen Ende des Vortrags tauchte eine interessante Information auf. Der Journalist zitierte den derzeitigen Verteidigungsminister der Ukraine mit den Worten, dass es bis zu zwei Millionen ukrainische Männer gibt, die den Wehrdienst vermeiden, Männer, die größtenteils außerhalb der Ukraine sind. Präsident Wolodymyr Selenskyj wurde gefragt, was er diesen Männern sagen möchte und ob er nicht möchte, dass europäische Regierungen – unter anderem die tschechische Regierung – diese Männer in die Ukraine zurückschieben. Was überraschen mag, Wolodymyr Selenskyj verurteilte weder Kriegsdienstverweigerer noch forderte er Maßnahmen, um sie zum Eintritt in die ukrainische Armee zu bewegen. Der ukrainische Präsident versuchte, die verschiedenen Beweggründe für die Entscheidung zu verstehen, die diese Männer dazu veranlassten, ihre Heimat zu verlassen. Er wurde auch philosophisch, als er anfing, die kriegserfahrenen Soldaten an der Front zu beschreiben und zu sagen, dass sie nicht allzu glücklich wären, Männer unter sich zu haben, die nicht bereit sind zu kämpfen. Kämpfende Männer verlassen sich notwendigerweise in hohem Maße auf ihre Waffenbrüder, weil sie für ihr Leben von ihnen abhängig sind. Ein Drückeberger, der zum Militärdienst gezwungen wird, könnte mehr Schaden anrichten als nützen.

Wolodymyr Selenskyjs nachsichtige Haltung zur Umgehung des Wehrdienstes wirft Fragen auf. Ist der Präsident weich gegenüber den Drückebergern geworden, weil er sich politisch unsicher fühlt? Ist er weich geworden, weil er befürchtet, am Ende des Krieges inhaftiert zu werden und beschuldigt zu werden, Hunderttausende an die Front geschickt zu haben, um getötet und verstümmelt zu werden, wohl wissend, dass der Krieg nicht gewonnen werden kann? Hat Wolodymyr Selenskyj die Sinnlosigkeit der Feindseligkeiten verstanden? Erwartet er das nahe Ende des Krieges? Oder hat er vielleicht erkannt, dass die Ukraine nach dem Krieg Männer – viele Männer – für den Wiederaufbau brauchen wird? Hat er verstanden, dass selbst wenn die Ukraine den Krieg gewinnen würde, der enorme Mangel an Männern es dem Land unmöglich machen würde, seine Wirtschaft wieder aufzubauen? 

Eine der letzten Fragen war, ob Wolodymyr Selenskyj daran dachte, für die zweite Amtszeit gewählt zu werden. Die Antwort war, dass er noch nicht wisse, ob er wieder für das Präsidentenamt kandidieren werde, aber – ja – er habe immer wieder darüber nachgedacht. Nun mag dem westlichen Zuhörer diese Aussage des ukrainischen Präsidenten gleichgültig bleiben, aber die Ukrainer – zumindest einige von ihnen – erinnern sich daran, dass Wolodymyr Selenskyj versprochen hat, nur für eine Amtszeit als Präsident zu fungieren. Was hat sich geändert? Wurde Wolodymyr Selenskyj der Geschmack der Macht süß? Gibt es noch die Mächte, die ihn noch unterstützen? Wünschen sich die Machthaber immer noch, dass er den höchsten Posten in der Ukraine innehat?

Zwei Millionen Wehrpflichtmeidenden und ihre Familien werden Wolodymyr Selenskyj wahrscheinlich nicht wieder ins Amt wählen. Sie erinnern sich noch an eines: Wolodymyr Selenskyj versprach, die Feindseligkeiten im Donbass einzustellen. Sie erinnern sich, dass er sogar die Theatralik in der Öffentlichkeit aufführte, indem er niederkniete, um zu zeigen, wie dringend und demütig er in seinen Gesprächen mit Moskau sein würde, nur um den Konflikt zu deeskalieren und Frieden zu bringen. Die Leute erinnern sich daran. Statt Frieden bekamen sie Krieg und wurden am helllichten Tag von der Straße verschleppt und mit Bussen an die Front entführt. Zwei Millionen Drückeberger sind die Spitze des Eisbergs. Es gibt sicherlich noch mehr andere, die diesem Beispiel gefolgt wären, aber aus dem einen oder anderen Grund nicht konnten. Die Ukrainer haben für Selenskyj gestimmt, gerade weil er versprochen hat, die Feindseligkeiten zu beenden. Weiß er es nicht? Hegt er Hoffnungen, immer noch von den Leuten gemocht zu werden? Glaubt er, dass er gewählt werden könnte?

Es wird oft gesagt, dass die Leute mit den Füßen abstimmen. Ja, zwei Millionen (offiziell) Wehrpflichtverweigerer haben bereits gegen Kiews kriegerische Politik gestimmt. Fügen Sie dazu die Frauen und Männer hinzu, die nicht eingezogen werden können, fügen Sie den stillen Widerstand innerhalb des Landes hinzu und Sie werden das Bild bekommen. Einige Kommentatoren sagen, dass Wolodymyr Selenskyj von der Realität getrennt ist. Seine Aussage, dass er daran denkt, wiedergewählt zu werden – also von der Mehrheit der Ukrainer gemocht zu werden – bestätigt, dass es so ist.

 

Situation auf den Märkten Ende Januar 2026

I. Die glorreichen Sieben verlieren ihren Zusammenhalt

Analytiker beginnen die Magnificient 7 in kleinere Untergruppen aufzuteilen. Sie sprechen von den “Fab 4” oder “Mag5” – das heißt über 4 oder 5 Unternehmen aus der Gruppe, die weiterhin den Markt nach oben ziehen, während der Rest zur Last wurde. Nur Alphabet und Nvidia übertraf S&P 500 im Jahr 2025. Die Kluft zwischen den Aktienpreisen Mag7 in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 war  riesig. 

Der Wettbewerb  auf dem Gebiet der KI ist zu einem Keil geworden, der die Gruppe trennt. Amazon, Alphabet, Microsoft und Meta geben Hunderte von Milliarden für KI-Infrastruktur und Rechenzentren aus. Nvidia dominiert den Markt für die Chips, die benötigt werden, um diese Modelle mit Strom zu versorgen. Apple und Tesla hinken hinterher. Apple wurde wegen geringerer Kosten und langsamerer KI-Entwicklung kritisiert, während Tesla unter einem verlangsamten Verkauf von Elektroautos litt. Trotzdem haben die “glorreichen Sieben ” immer noch einen enormen Einfluss auf den Markt und machen insgesamt etwa 36% der Kapitalisierung des S & P 500 aus. 

Quelle: MSN

II. Rückzug aus den defensiven Sektoren

Die defensiven Sektoren der US-Wirtschaft sind zurzeit am meisten unterbewertet gegenüber den High-Tech-Unternehmen in der Geschichte. Zu den defensiven Sektoren gehören Unternehmen, deren Dienstleistungen unabhängig vom Zustand der Wirtschaft oder der Stimmung der Verbraucher gefragt sind: Gesundheitsbranche (healthcare), Basiskonsumgüter (consumer staples), Versorgungunternehmen (utilities), einschließlich Stromversorger, Wasser- und Gasunternehmen und die Telekommunikationsindustrie. Ähnlich geringe Bewertung von defensiven Unternehmen haben wir vor dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000 beobachtet. Die Anleger waren so von der Manie des Internets besessen, dass sie die großen Sektoren vergaßen. Heute ist auch so, mit dem Unterschied, dass die oben genannten Glorreichen davon profitieren.

III. Können Edelmetalle weiter glänzen?

Im Jahr 2025 stieg der Gold-Preis in Dollar um 64%. In den letzten 5 Jahren betrug dieses Wachstum 152 %, und der Gold-Preis befindet sich derzeit auf seinem ATH (dem höchsten Preis aller Zeiten). Hat Gold eine Chance auf weiteres Wachstum? Nehmen wir das Verhältnis von US-Aktien zu Gold. Jedes Mal, wenn Gold den Höhepunkt von 1929 bei 1,54 Golderreichte, war dies eine solide Grundlage für das Wachstum des Goldmarktes. 

Als Faktoren, die für einen weiteren Anstieg der GOLD-Preise sprechen, können wir die geopolitischen Spannungen, die Zinssenkung durch die Zentralbanken, das Misstrauen gegenüber dem Anleihemarkt oder die Schwäche des US-Dollars angeben. Ein weiterer solcher Faktor ist die hohe Nachfrage der Zentralbanken. Im Jahr 2025, nach fast 30 Jahren Pause, besitzen die Zentralbanken mehr Gold als US-Anleihen. Wir müssen uns jedoch an die Gefahren erinnern. Dazu gehören eine mögliche Erholung des Dollars, die Rückkehr der Anleger (zumindest vorübergehend) zum Anleihemarkt oder die jungen Investoren, die Bitcoin anstelle von Gold wählen. Beachten Sie auch, dass Gold seit dem Jahr 2000 durchschnittlich um 11% pro Jahr gewachsen ist.

Auch für Silber war das Jahr 2025 phänomenal. Das Metall ist im Dollar um 146% gestiegen. Dieses Wachstum hatte eine solide Grundlage, da es auf die Nachfrage nach Silber in der Wirtschaft und die begrenzte Verfügbarkeit des Metalls zurückzuführen war. Wichtig war auch die Tatsache, dass die USA das Metall als strategisch eingestuft haben und China (der Weltmarktführer bei der Verarbeitung von Silber) seine Exporte einschränkte. Ist Silber jetzt teuer? Bei einem Preis von über $90 pro Unze ist Silber auf ATH. Im Vergleich zu M2 (einem Maß für Umlaufgeld, das die Mittel auf Girokonten und Sparkonten berücksichtigt) liegt dieser Wert jedoch deutlich unter dem historischen Höchststand. Wenn der Silberpreis ein Niveau wie 2011 erreicht hätte, angesichts des M2-Wachstums, würde der Preis bei 97 Dollar liegen. Wenn es aber genauso wäre wie in den 1980-er Jahren, würde eine Unze Silber ungefähr $531 kosten!

Silber hat also eine Chance auf weiteres Wachstum. Dies kann zu einer größeren Nachfrage in der Industrie, der bereits erwähnten Exportkontrolle aus China oder der Tatsache beitragen, dass der Silbermarkt relativ klein ist und die Nachfrage nach Silber groß ist. Seit dem Jahr 2000 ist Silber durchschnittlich um 10,4% gewachsen. Das Wachstum von 146% im Jahr 2025 ist eine signifikante Abweichung von der Norm. Es ist auch erwähnenswert, dass das Verhältnis von Gold zu Silber, d.h. das Verhältnis, wie viele Unzen Silber wir für eine Unze Gold kaufen können, derzeit auf einem niedrigen Niveau von 50 liegt. Dies deutet darauf hin, dass Silber im Vergleich zu Gold in den letzten 30 Jahren sich deutlich verteuert hat. Negativ auf den Preis des Metalls können sowohl Spekulanten als auch Industrielobbies und Politiker Einfluss nehmen, denen der Silberpreisverfall in die Hände spielen würde.

IV. Refinanzierung von US-Schulden

Der hohe Preis von Edelmetallen ist insbesondere auf die Kapitalmigration aus Anleihen zurückzuführen. Im Jahr 2026 müssen die Schulden der USA zurückgezahlt werden. Dieses Problem wird durch die Refinanzierung gelöst, d.h. die Ausgabe neuer Anleihen (die Aufnahme neuer Schulden), um die Anleihen zurückzuzahlen, deren Fälligkeit sich nähert. Die letzten beiden Male, als wir eine ähnliche Situation beobachtet haben – während der GFC, der globalen Finanzkrise und der „Covid-Rezession ” – lagen die Zinssätze bei 0%. Derzeit liegen die Zinsen bei 3,75%. Je höher die Zinsen sind, desto höher sind die Kreditkosten und die Belastung für den Staat, die ohnehin enorm ist. Im laufenden Geschäftsjahr 2026 (seit Oktober 2025) gab die Regierung in nur zwei Monaten 179 Milliarden US-Dollar aus, um Schulden zu bedienen. Dies ist der zweite Platz aller Ausgaben nach den Sozialausgaben.

V. Die Globalisierung des Renminbis

Der Dollaranteil an den globalen Reserven (schwarze Linie) fällt zugunsten Gold. Das geringere Vertrauen in das Finanzsystem der USA wird von ihrem größten Konkurrenten China nicht unbemerkt bleiben. Peking erweitert sein Netzwerk von Finanzzahlungen und entwickelt eine Alternative zum US-geführten Swift-System. Das Reich der Mitte leiht immer mehr Geld den Entwicklungsländern und ermutigt internationale Unternehmen, Anleihen auszugeben, die in chinesischer Währung nominiert sind. Etwa die Hälfte der grenzüberschreitenden Transaktionen in China ist derzeit in eigener Währung nominiert, verglichen mit dem nahezu Null-Yuan-Anteil bei solchen Transaktionen vor 15 Jahren. Wie ein ehemaliges Mitglied der chinesischen Zentralbank sagte, möchte die Regierung, dass der Yuan “als eine starke Währung angesehen wird, die globaler verwendet wird”. Der Anteil des Yuan an den weltweiten Devisengeschäften beträgt derzeit 8,5%. Das ist ein wenig im Vergleich zum Dollar, dessen Anteil in dieser Kategorie 89% erreicht. Die Botschaft ist jedoch klar: China wird darum kämpfen, die Rolle seiner Währung im internationalen Handel zu stärken. Dies ist ein weiterer Bereich, in dem Peking die Vereinigten Staaten herausfordert.

Die wachsende soziale Schichtung in Amerika

Die 10% der reichsten Amerikaner machen derzeit einen Rekord im Anteil an allen Konsumausgaben (49%) aus. Dieser Prozentsatz ist in den letzten 30 Jahren um 13 Prozentpunkte gestiegen. Gleichzeitig machen 80% der Menschen mit dem niedrigsten Gehalt nur etwa 37% der gesamten Konsumausgaben aus. Das ist ein Rückgang um 11 Prozentpunkte seit 1995. Das ist ein Rückgang um 11 Prozentpunkte seit 1995.

Es ist total wichtig, denn die Konsumausgaben machen 68% des US-BIP aus. Das bedeutet, dass die 10% der Reichsten einen Rekord von 33% des BIP ausmachen. Inzwischen machen 80% der armen Amerikaner nur 25% der US-Wirtschaft aus. Diese Zahlen zeigen, dass die US-Wirtschaft von den Ausgaben der Reichsten abhängig geworden ist. Wenn 10% der Bevölkerung 1/3 des BIP generiert, ist es nicht mehr nur eine Frage der Ungleichheit — es ist eine Frage der Unausgewogenheit des Systems. 

Diese sehr pessimistische Stimmung unter den Verbrauchern in den USA ist das Ergebnis eines sinkenden Sicherheitsgefühls. Wenn der Verbraucher sich seiner Zukunft nicht sicher ist, wird er ja weniger ausgeben. Die Verbraucherstimmung befindet sich zurzeit auf dem Niveau der Pandemie im Jahr 2020, der Zeit eines wirtschaftlichen Abschwungs, denn die Amerikaner fürchten die Folgen der von der Trump-Regierung verhängten Zölle. Um diese Ansicht umzukehren, kündigte Trump die Einführung von “Dividenden” von Zolleinnahmen an. Diese Dividende würde für jeden Steuerzahler mindestens 2.000 US-Dollar betragen, mit Ausnahme von Personen mit hohem Einkommen. Abgesehen von den Erklärungen gibt es jedoch noch keine offiziellen Vorschriften oder ein offizielles Programm, das diese Initiative umsetzt. Eine derart niedrige Stimmung in der amerikanischen Mittel- und Unterschicht liegt auch daran, dass fast jeder vierte Amerikaner keine Ersparnisse hat.

Übrigens: Bei den teurer werdenden Rohstoffen, besonders Metallen, sind die von Trump angekündigten sozialen Transfers ein zusätzliches Wasser auf die Mühle der Inflation. Und Trump macht alles, um sie anzukurbeln, den Dollar abzuwerten und die Fed mit seinem Mann ab Mai (da endet die Amtszeit von Jerome Powell) zu besetzen, der sicherlich auf Befehl des Präsidenten die Zinssätze senken wird, um den ganzen Prozess noch zu beschleunigen.

Mare Nostrum

Auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung regierte das Römische Reich über alle Länder rund um das Mittelmeer. Karthago war zerstört, Griechenland unterworfen, sogar Ägypten erobert worden. Gallien und Spanien waren ebenso wie die Küstenregionen der Adria zu römischen Provinzen geworden. Daher konnten die stolzen Römer erklären, dass alle Gewässer zwischen Europa und Afrika und Asien Mare Nostrum oder zu Deutsch: unser Meer waren. Alle Handelsschiffe wurden von Rom kontrolliert, ebenso wie alle Häfen. Niemand konnte ohne Erlaubnis Roms frei reisen. Die Römer brauchten sich nicht um Mautgebühren oder Zölle oder was auch immer zu kümmern. (Manchmal wurden sie von Piraten belästigt, aber dieses Problem wurde durch Roms militärische Macht schnell gelöst.)

Die Ostsee ist fünfmal kleiner als das Mittelmeer (etwa 0,5 Millionen Quadratkilometer gegenüber 2,5 Millionen Quadratkilometern), aber sie ist für viele europäische Länder ein wichtiger und in vielen Fällen der einzige Seeweg zur hohen See, zum Atlantik. Zu diesen Ländern gehören (im Uhrzeigersinn von Norden beginnend) Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, erneut Russland (Gebiet Kaliningrad), Polen, Deutschland und Dänemark. Seitdem Schweden und Finnland kürzlich der NATO beigetreten sind, ist die Ostsee zu einem Meer geworden, das von NATO-Mitgliedsstaaten mit Ausnahme Russlands umgeben ist. Aber Russland hat einen sehr engen Zugang durch den Finnischen Golf (dort liegt Sankt Petersburg) und durch das Kaliningrader Gebiet, das wiederum durch Gebiete, die zu Polen und Litauen gehören, von Russland selbst abgeschnitten ist. Angesichts der beiden schmalen Landstriche, auf denen Russland Zugang zur Ostsee hat, können wir sagen, dass die Ostsee zum Mare Nostrum der NATO geworden ist.

Angesichts der Feindschaft, die zwischen dem Westblock und der Russischen Föderation herrscht, können wir uns leicht die Versuchung der westlichen Länder vorstellen, die Ostsee als ihren Würgegriff gegen Russland zu betrachten. Die Führer dieser Länder könnten sich dafür entscheiden, Russland daran zu hindern, seine Schiffe über die Ostsee in den Atlantik zu schicken, oder sie könnten zumindest der russischen Flotte das Leben schwer machen wollen. Vergessen wir nicht, dass Russland auch über das Schwarze Meer und das Mittelmeer Zugang zum Atlantik haben könnte, aber andererseits sieht der Zugang wie eine enge Drossel aus – insbesondere an der Stelle, die als Bosporus-Straße bezeichnet wird. Sie wird von der Türkei kontrolliert, und obwohl die Montreux-Konvention von 1936 die Straße international passierbar macht, ist die Türkei NATO-Mitglied.

So wie es ist, kann Russland leicht vom Atlantik abgeschnitten werden, unabhängig davon, ob es sich für den Zugang zum Ozean durch die Ostsee oder durch das Schwarze Meer und das Mittelmeer entscheidet. Doch als nukleare Supermacht, die sich in einem tödlichen Kampf mit dem Westen um das bloße Überleben als unabhängiger, souveräner Staat befindet, könnte die Russische Föderation gezwungen sein, (aggressive? defensive? präventive?) Maßnahmen zu treffen. Erinnern Sie sich daran, wie der sogenannte polnische Korridor – ein  Landstreifen, der Ostpreußen in den Jahren 1918-1939 von Deutschland abtrennte – den Krieg zwischen Deutschland und Polen und damit den Zweiten Weltkrieg auslöste. Damals kämpfte Deutschland nicht um sein Überleben, schon gar nicht gegen Polen, das Deutschlands Existenz nicht bedrohte, und dennoch entschied Berlin, dass Deutschland ohne den Korridor nicht auskommen könne. Jetzt braucht Russland als Supermacht Zugang zur hohen See oder sonst. Die Russische Föderation ist territorial das größte Land, aber ihre Lage ist etwas ungünstig. Während die Vereinigten Staaten einen uneingeschränkten Zugang sowohl zum Atlantik als auch zum Pazifik haben, hat Russland nur direkten Zugang zum Pazifik. Das Problem ist, dass die Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten wirtschaftlich gleich gut entwickelt sind, der Ferne Osten Russlands jedoch nicht. Der andere Punkt ist, dass Russlands ferner Osten weit vom europäischen Teil Russlands entfernt ist. Die Entfernung zwischen dem westlichsten und dem östlichsten Teil der Russischen Föderation ist viel länger als die zwischen der West- und Ostküste Amerikas. Moskau muss daher um den Zugang zur hohen See kämpfen, koste es, was es wolle. Was dürfen wir erwarten?

Wenn einer oder alle baltischen Staaten (Litauen, Lettland, Estland) sich dafür entscheiden, Russland zu entfremden, seinen Zugang zur Ostsee zu verweigern, dann könnten sie der militärischen Intervention Russlands zum Opfer fallen. Werden die besagten baltischen Staaten eine solche Politik riskieren? Aller Wahrscheinlichkeit nach werden sie es tun. Warum? Denn wir können bereits sehen, wie kriegerisch sie im Umgang mit der Russischen Föderation sind und wie ihre Führer sich ein Bein ausreißen, um ihre westlichen Oberherren zufriedenzustellen. Sie könnten sich dafür entscheiden, die Rolle zu übernehmen, die die Ukraine in den letzten Jahren gespielt hat. Wenn sie solche Schritte unternehmen, werden sie Russland zwingen, militärisch einzugreifen. Sobald Russland in den baltischen Staaten interveniert, könnte es sich dafür entscheiden, sie entweder an sich anzuschließen oder dort Regierungen zu installieren, die gegenüber Russland freundlich sind. Denken Sie daran, dass Litauen, Lettland und Estland früher Teile des kaiserlichen Russlands waren (wo sie keine Autonomie hatten) und dann der Sowjetunion (wo sie den Status von Unionsrepubliken mit ihren Regierungen, Verfassungen und dergleichen genossen; ein Status, der dem ähnelt, den sie jetzt im Rahmen der Europäischen Union haben).

Wenn Finnland beschließt, Russlands Zugang zur Ostsee zu verhindern, könnte es sich einer Wiederholung des Winterkriegs vom 30.November 1939 bis 13.März 1940 aussetzen. Dieser Krieg kostete es territoriale Verluste. Auch Finnland gehörte früher als autonomes Großherzogtum (1809-1917) mit eigenem Parlament zum Russischen Reich. Wenn es hart auf hart kommt, könnte Finnland wieder einen Teil seines Territoriums verlieren oder ein autonomer Teil der Russischen Föderation werden.

Ich höre Sie sagen, die NATO wird diese Art von Landraub niemals zulassen! Wenn Sie so denken, dann denken Sie bitte noch einmal nach. Wenn das Szenario, das wir präsentieren, eintritt, werden die herrschenden Klassen der baltischen Staaten und Finnlands schnell und bequem davonlaufen (das ist das übliche Verhalten der herrschenden Klassen), während die einfachen Litauer, Letten, Esten und Finnen bleiben werden, wie es normalerweise der Fall ist mit dem einfachen Volk.

Die Ostsee als Mare Nostrum ist ein mächtiges geostrategisches Instrument in den Händen der Manager der westlichen Welt, aber gleichzeitig – ein Fluch für die einfachen Leute kleiner Nationen, die für die Manager der Welt ungefähr so wichtig sind wie die Bauern auf dem Schachbrett.

Menschliche Formbarkeit

Steve Witkoff und Jared Kushner pendeln zwischen Washington und Moskau, um Frieden zwischen Russland und der Ukraine zu vermitteln. Ob ihre Absichten ehrlich und aufrichtig sind, ist eine Frage Ihrer und meiner Vermutungen, aber Tatsache ist, dass sie hin und her reisen.

Die russische Seite wird von einem Kirill Dmitriew und nicht von Sergej Lawrow vertreten. Kirill Dmitriew ist eine interessante Person. Er wurde 1975 in der Ukraine – Sowjetukraine – geboren. Trotzdem studierte er im Alter von 14 bis 25 Jahren an … nein, nicht an der Universität Kiew oder Moskau. Er studierte an der Stanford University und der Harvard Business School. Sein Vater war – ja, Sie haben es richtig erraten – ein hochrangiges Mitglied der Kommunistischen Partei der Ukraine. Dies hinderte seinen Sohn Dmitriew nicht daran, einige Jahre als Investmentbanker für Goldman Sachs zu arbeiten. Der Sohn eines überzeugten Kommunisten verwandelte sich von einem Tag auf den anderen in einen Kapitalisten. Sein Vater passte in das kommunistische System, weil es damals an der Tagesordnung war; Kirill wurde ein Anbeter des Kapitalismus, weil – ja – nun der Kapitalismus an der Tagesordnung war. Man wundert sich über die menschliche Psyche.

Die menschliche Psyche scheint sehr formbar zu sein. Die menschliche Psyche könnte der Definition dessen entsprechen, was Flüssigkeit ist. Sie erinnern sich vielleicht an die einfache und schöne Definition aus Ihrer Grundschule, dass Flüssigkeit jede Substanz ist, die die Form des Behälters annimmt, in den sie gegossen wird. So auch die menschliche Psyche. Wenn der Kommunismus die Oberhand hat, werden Sie Kommunist; Wenn der Kapitalismus die Oberhand gewinnt, werden Sie Kapitalist. Das ist alles zu dem Thema.

Solche Veränderungen finden oft innerhalb derselben Generation statt. Stellen Sie sich einen Deutschen vor, der zum Beispiel 1900 geboren wurde und im Jahr 2000 hundert Jahre alt wird. In seiner Kindheit und frühen Jugend wäre unser Helmut sicherlich ein glühender Anhänger der deutschen Monarchie, des Kaisers, gewesen; nach dem Sturz der Monarchie 1918 hätte er sicherlich den Gang wechseln und wäre ein gehorsamer Bürger der Weimarer Republik geworden; Während der nationalsozialistischen Zeit von 1933-1945 wäre derselbe Helmut sicherlich ein treues Mitglied oder Anhänger der NSDAP geworden; nach dem Debakel von 1945 wäre er entweder ein normaler Bürger der (kapitalistischen) BRD geworden, der unter amerikanischer Vormundschaft funktionierte, oder ein normaler Bürger der (sozialistischen) DDR, die unter sowjetischer Vormundschaft funktionierte, je nachdem, in welchem Landesteil er sich am Kriegsende befunden hätte; Nach 1989 hätte er eifrig für die Vereinigung der beiden deutschen Staaten gestimmt, obwohl er vor diesem Ereignis sicherlich bereitwillig in einem Bruderkrieg gegen die Deutschen über die Grenze gekämpft hätte, wenn dies die Umstände gewesen wären. Mehr noch: Während eines Großteils seines Lebens wäre unser Helmut ein deutscher Patriot (des kaiserlichen Deutschlands, des nationalsozialistischen Deutschlands, der Bundesrepublik oder der Deutschen Demokratischen Republik) gewesen, um als Globalist und Kosmopolit im nach 1991 wiedervereinigten Deutschland zu enden. Als Bürger des nationalsozialistischen Deutschlands hätte er auf außereuropäische Menschenrassen und sogar auf die Slawen herabgesehen; nach 1945 hätte er – unabhängig von seinem Wohnort, ob West— oder Ostdeutschland – seinen Rassismus abgelegt, während er in den 2000er Jahren nicht nur Slawen, sondern vor allem auch Menschen aus der Dritten Welt umarmt hätte. All diese Veränderungen hätten sich im Leben eines Mannes, im Leben einer Generation ereignet.

Im Fall der Dmitriews dauerte es zwei Generationen, um vom Antikapitalismus (Kommunismus) zum Kapitalismus (Antikommunismus) überzugehen, aber die Zeitspanne, in der diese epischen Veränderungen im Weltbild der beiden verwandten Individuen stattfanden, ist vergleichbar mit der unseres Helmut. Beide Beispiele zeigen die unmessbar formbare menschliche Psyche.