NGOs und europäische Streitkräfte brachten weitere 85 000 Afrikaner nach Italien.

Nicholas Farrell

Ob die Schiffe der NGOs, die jede Woche tausende von illegalen Migranten aus Libyen über Italien nach Europa bringen, als Schmuggler oder Rettungsschiffe angesehen werden sollen, ist vom internationalen Recht her schwer zu beantworten, ihre Aktivitäten sind doch äußerst verdächtig. Ich bat das niederländische unabhängige Forschungsinstitut Gefira, das die Migrationskrise in Europa umfassend untersucht, Nachforschungen über die Aktivitäten der NGOs-Flotte anzustellen. 2016 „retteten” etwa 20 Seefahrzeuge – in Zusammenarbeit mit den Küstenwachenschiffen aus Italien und anderen EU-Ländern – aus Schlauchbooten an der libyschen Küste eine Rekordzahl von 181 000 Migranten und brachten sie nach Italien, dessen südlichster Punkt in Sizilien 275 Seemeilen (etwa 150 km) von Tripolis liegt. Im laufenden Jahr wurden weitere 85 000 „gerettet”, also um 21% mehr als in der selben Zeit 2016, die Dynamik lässt also erwarten, dass bis Ende 2017 insgesamt 200 000 Migranten auf diese Weise ankommen.

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Immobilienblasen – wohin man auch schaut

Die Überteuerung der Immobilienmärkte soll angeblich nur die reichen und beliebten Großstädte der Welt betreffen. Wenn man aber genauer hinschaut, scheint das Blasenrisiko auch Schwellenländer bedrohen.

Immer öfter hört man von möglichen Blasen auf den Immobilienmärkten in Großbritannien, Skandinavien und in den Niederlanden.UBS erwähnte in seinem Bericht für das vergangene Jahr vor allem Vancouver, London, Stockholm, Sydney und München als Großstädte mit besonders aufgeblähten Preisen.

Kaum erwähnt wird in allerlei Berichten, dass ein entscheidender Faktor für die ansteigenden Preise die offenen Grenzen und die übermäßige Einwanderung waren. In London beispielsweise leben etwa 300 000 Russen, die vor allem in Immobilien, überwiegend illegales Geld investieren.Die Preise für Immobilien trieben in der britischen Hauptstadt auch Katarer und Chinesen in die Höhe, die ja eigentlich Londons Finanzviertel seit Jahren übernehmen. Weiterlesen

NBC kann nicht begreifen, warum Polen Trump lieben und Stalinisten hassen.

[Ein Brief von einem Gefira-Leser]

Die westlichen linksorientierten Medien (vom Standpunkt Mittel- oder Osteuropas her scheinen sogar die sogenannten rechtsorientierten westlichen Medien der linken Szene zu neigen) kommentieren manchmal Ereignisse in Polen, Tschechien, Ungarn oder in der Slowakei und verhalten sich dabei wie ein älterer Bruder und verpassen ihren osteuropäischen Partnern einen Rüffel, wenn sie sich nicht so benehmen, wie es von ihnen erwartet wird. In einem ähnlichen Ton erscheinen die Berichte über den Besuch des Präsidenten Donald Trumps in Warschau und über seine Rede, die er an einer für die polnische Geschichte bedeutenden Gedenkstätte hielt, mit dem grandiosen Denkmal des Warschauer Aufstands vom 1944 im Hintergrund (der Aufstand wird im Westen mit dem viel kleineren im Warschauer Ghetto von 1943 verwechselt).

Man hat den Eindruck, dass die linksorientierten Medien die Berichte genießen, in denen steht: die Polen seien von jeder Ecke ihrer Hauptstadt zusammengetrieben worden, um dem amerikanischen Präsidenten eine angemessene Begrüßung sicherzustellen., was ich folgendermaßen kommentiere:

  1. es hätte ja passieren können, aber, wenn ich meine Landsleute gut kenne, weiß ich, dass niemand von ihnen gezwungen werden muss, amerikanische Präsidenten zu begrüßen;
  2. dieselben Methoden wurden eingesetzt, als Polen in die Arme der EU gejagt wurde – die Journalisten beschäftigten sich komischerweise kaum damit, da alle überzeugt waren, dass alle vernünftigen Menschen von dieser europäischen Organisation eingesaugt werden wollen.

Ich erinnere mich an die Zeit vor dem Beitritt unseres Landes in die EU: man konnte damals kaum Atem holen, ohne diese klebrige, in alle Ecken eindringende Propaganda einzuatmen, die uns überzeugen wollte, dass die EU der Weg zur Erlösung sei. Einer der angesehenen Professoren ging sogar einen Schritt weiter und sagte, dass der EU-Beitritt meines Landes mit der Christianisierung Polens (vom 966, als Polen auf der Landkarte Europas erstmals als ein selbständiges politisches Subjekt erschien) vor gut ein tausend Jahren vergleichbar sei. Unglaublich, nicht wahr? Weiterlesen

Ist die Eskalation des Religionskonfliktes in Indien zu erwarten?

Im Februar und März 2017 fanden in Indien Staatenwahlen statt. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten vor allem die Wahlen im Staat Uttar Pradesh, der am einwohnerreichsten ist, und wo, was auch von Bedeutung ist, eine zahlreiche muslimische Minderheit wohnt. Die Wahlen gewann die Indische Volkspartei (BJP) unter Anführung des bisherigen Ministerpräsidenten Narendra Modi. Da er auch dem religiös-nationalistischen Verband Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS) angehört, stellt sich die Frage, ob da das Risiko entsteht, dass der Hindu-Extremismus sich zuspitzt und Ausschreitungen ausbrechen können, so wie es 2002 in Gujarat der Fall war, wo einige hunderte Muslime ums Leben kamen.

Der Gewinn der BJP wird von unaufmerksamen Berichterstattern als Zuspitzung des Nationalismus in der indischen Gesellschaft angesehen. Die Umfragen zeigen aber, dass die Unterstützung für die rechtsorientierten Parteien konstant auf dem Niveau von 30%-40% bleibt, was meistens reicht, um im gegebenen Wahlbezirk zu gewinnen. Manche bemerken zu Recht, dass BJP da gewann, wo es weniger als 45% Muslime gab, und verlor zugunsten der Bahujan Samaj Party (BSP) in den 7 Bezirken, wo die Muslime eine Mehrheit bilden.Die Studien zeigen, dass der Gewinn in den Bundeswahlen von 2014 und der vom laufenden Jahr eher aus der Schwäche der Opposition und ihrer inneren Zersplitterung resultieren, der auch eine Verzettelung der Stimmen folgt. Es ist wichtig, da in Indien das System der relativen Mehrheitswahl gilt, in dem für den Gewinn in einem Wahlbezirk nicht erforderlich ist, mehr als die Hälfte der Stimmen zu bekommen. Bemerkenswert ist, dass die BSP, die mehrmals in Uttar Pradesh gewann, 22% der Stimmen erhielt und den zweiten Platz erreichte, aber nur 19 Sitze bekam. Der Indische Nationalkongress erhielt in der Region hingegen 6% der Stimmen und 7 Sitze im Parlament.

Die hohe Unterstützung der BJP in den Hochburgen der Muslime führte die verlorenen Gruppierungen herbei, Vorwürfe wegen der Wahlfälschung durch Manipulation an Wahlgeräten zu erheben. Bis auf weiteres werden die Vorwürfe von der Wahlkommission untersucht.Vorgeworfen wird auch die Benutzung der sogenannten „falschen Finger”, was ermöglichte, Stimmen mehrmals abzugeben. Der Vorwurf wurde im Zusammenhang mit der Markierung der Wähler, die ihre Stimme abgaben, mit der Tinte auf dem Zeigefinger erhoben. Weiterlesen

Soros finanziert Schleusernetzwerk in Italien

Der Ausgangspunkt für diesen Artikel waren die Recherchen von Francesca Totolo, die auf der Website lucadonadel.it. veröffentlicht sind

Offene Grenzen, Zensur der Medien
Wie kam es zur Migrationskrise auf dem Mittelmeer? Warum setzen sich dafür Nichtregierungsorganisationen ein? Warum entstand ein breites Netz der Anhänger der offenen Grenzen, dem Personen und Organisationen angehören, von denen viele direkt durch Open Society von George Soros finanziert werden? Sind solche Aktivitäten illegal? Eigentlich nicht. Das politische Engagement ist ein fester Bestandteil der westlichen Demokratie. Das Engagement überschreitet manchmal gewisse Grenzen, und die angestrebten Ziele können unmöglich erreicht werden.
Das italienische Netz „der Pro-Migranten-Lobby” besteht aus internationalen NGOs, die von Stiftungen finanziert werden (grün markiert), italienischen NGOs, die von OSF (Open Society Foundation) finanziert werden (blau), sowie Organisationen, die Projekte gemeinsam mit OSF realisieren (violett).

 

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Papagei unter den Völkern

An der Wende des XVIII. und XIX. Jahrhunderts war unter vielen Intellektuellen (geistlichen und nicht-geistlichen) angesagt, der Freimaurerloge anzugehören; im XIX. Und XX. Jahrhundert erklärten dieselben Intellektuellen zur Ehrensache, Sozialisten jeglicher Couleur (von Marx bis Lenin, Trotzki, Mussolini, Stalin, Hitler und Piłsudski) zu sein; der Aberglaube von heute ist die Globalisierung (ein anderer Ausdruck für den kommunistischen und sozialistischen Internationalismus).

Die Länder Mittel- und Osteuropas ahmen von der Wiege an die aktuell herrschende Mode der westlichen Intellektuellen nach. Die Nachäfferei kam immer mit Verspätung und war nie gelungen (was die Länder vor katastrophalen Folgen der neuen Ideologien schützte), war aber eine Lebensart für die mittel- und osteuropäischen Eliten, die immer, wahrhaftig immer, ein Minderwertigkeitskomplex gegenüber ihren westeuropäischen Partnern hatten. Das änderte sich bis heute gar nicht. Die osteuropäischen Eliten machen alles, um von ihren unübertrefflichen Meistern im Westen anerkannt und von ihnen gelobt zu werden.

Was ist gegenwärtig in Mode? Migranten. Wenn man beweisen will, dass man zur großen Welt gehört, soll man unbedingt die Migranten in seinem Land wollen, auch wenn das mit sich Kosten bringt und dem Willen des eigenen Volkes zuwiderläuft. Seien wir ehrlich, wer ist denn eigentlich das Volk? Eine Hammelherde. Ja, eine Hammelherde, denn Eliten jeglicher Herkunft, seien sie weiß, rot, rechts- oder linksorientiert, gläubig oder konfessionslos, schauten auf ihre Landsleute immer höhnisch herab, da sie sie bestenfalls für zurückgeblieben, im schlimmsten Fall für Primitivlinge hielten. Die Hammelherde soll daher aufgeklärt werden, was richtig ist und was nicht. So wurde zurzeit der Wille, sein Land in eine Mischung von Religionen, Rassen und Sprachen umzuwandeln, zum höchsten Wert. Wenn sich jemand das nicht wünscht, ist es tadelnswert. Verstanden? Weiterlesen

PayPal beschäftigt sich mit der Politik und unterstützt die Nichtregierungsorganisationen, die Menschen schmuggeln.

Die Aktivitäten der NGOs im mittleren Teil des Mittelmeers, d.h. der Schmuggel der Migranten aus Libyen nach Italien, wurden in den letzten Monaten zum Thema der Debatten, in denen nach der Finanzierung und Motivationen der NGOs gefragt wurde.

Die Ermittler aus Sizilien nahmen die Mitglieder der NGOs unter die Lupe, die illegale Migranten nach Italien holen, wodurch sie sich straftätig machen. 2016 kamen nach Italien über 180 000 Menschen,von denen, nach Angaben der UNHCR, 120 000 den Flüchtlingsstatus beantragten (60% der Anträge wurden abgelehnt).Die übrigen 60 000 erhöhten die Zahl der Nicht-Flüchtlinge auf 70% der Gesamtzahl der Ankömmlinge, das bedeutet mindestens 132 000 illegale Migranten im letzten Jahr.

Das rechtswidrige Schleusen weckte das Interesse der rechtsorientierten Organisation Generatione Identitaire, die den Verkehr der Schleuserschiffe zu stören begann. Die finanziellen Mittel dafür wurden via PayPal von verschiedenen Spendern gesammelt. In Reaktion darauf zettelten die Aktivisten, die für offene Grenzen agieren, eine Kampagne in Medien an, infolgedessen wurde von PayPal das Konto der Generatione Identitaire eingefroren, auf das schon 60 000 Euro eingezahlt wurden.

Eine merkwürdige Wendung der Dinge: während PayPal ähnliche Maßnahmen gegen die Mitglieder der NGOs, die nach Europa hunderttausende illegale Migranten schleusen, nicht traf, scheute es nicht, das Konto derjenigen zu sperren, die die kriminellen Machenschaften unterbrechen wollten. Das Fazit ist einfach zu ziehen: PayPal erklärte sich für die NGOs.

Die Europäer, die wollen, dass das geltende Recht durchgesetzt wird, insbesondere in Bezug auf illegale Migranten, sollen erwägen, ob sie PayPal etwa nicht boykottieren sollen.