Die Ölgesellschaften und deren Bezugsberechtigte, die niedrige Preise erdulden müssen, werden von den aktuellen Geldpolitiken der EZB (Europäische Zentralbank) befreit. Die negativen Zinssätze und das EZB Ankaufprogramm der Unternehmensanleihe ist dabei die Unternehmensfinanzen durcheinander zu bringen und Dividendenzahlungen zu rationieren, auch wenn die Staatseinnahmen das nicht legitimieren. Der Ölpreis ist zwar noch tief, doch es gibt keinen Grund zu glauben, dass dies lange anhält. In der neuen Herstellung gibt es Mangel bei der Investition und die Weltnachfrage ist dabei zu steigen. Das Amt für Energiestatistik (EIA) rechnet damit, dass 2017 die Nachfrage höher sein wird als das Angebot. Der genaue Moment, wann der Preis seinen Höhepunkt erreicht, ist schwer vorherzusehen, doch es passiert einmal zwischen jetzt und 2020. Ölgesellschaften und Länder, die Öl herstellen, müssen das überstehen, um weiter funktionieren zu können.
Die Einnahmen breiter Ölgesellschaften, wie die Royal Dutch Shell und die Exxon ist vergleichbar mit dem BIP solcher Länder, wie Polen oder Belgien. Wie wir in unserer Zeitschrift präsentiert haben, sollten die Investoren solche Gesellschaften als „kleine Staaten“ bezeichnen. Diese Gesellschaften haben eine Geschichte einer Auszahlung mit großzügigem Gewinnanteil.









