Kasachstan: ein weiteres Opfer des Chaos und der Globalspiele

Die Zeit der Stabilität und des Wohlergehens Kasachstans ist dabei dahinzuschreiten. Diese Folgerung wird nicht aus den neuesten Protesten und der Schießerei in der Stadt Aqtöbe gezogen, sondern aus der panischen Reaktion des Präsidenten Nursultan Nasarbajew. Dem 75 jährigen Führer der Nation und seinen Amtspersonen zufolge sind die neuesten Entwicklungen eine „bunte Revolution”, die einen „Staatsstreich“ beabsichtigen, der von „pseudoreligiösen Extremisten“ gemacht wird, welche durch inhaftierte pro-russische Geschäftsleute finanziert werden; diese Meinung hat der Präsident geäußert, trotz Tatsache, dass er zuvor behauptet hat, es sei die „fünfte Spalte“ undefinierter Dritter (westlicher) Mächte, die versucht hätten die interne Politik Kasachstans zu beeinträchtigen. Wahnsinn. Als gäbe es nicht den starken Rückgang der Öleinnahmen, was damit nichts zu tun hat, in einem Land, das davon 1,7 Millionen Tonnen täglich produziert.

Was die Sache nur noch schlimmer macht, ist die Tatsache, dass man nicht genau weiß, ob das Ereignis in Aqtöbe von den Wahhabiten oder anderen islamischen Terroristen vorbereitet wurde. Gewöhnlich greifen religiöse Fanatiker keine Waffenläden oder Militäreinheiten an, aber sie bevorzugen Bombardierungen und Zufallsopfer bei Massenmord. Zudem tragen sie gewöhnlich Bärte, wohingegen die meisten Angreifer glatt rasiert waren. Das Radio Free Europe unterschiebt die Verantwortung für den Angriff der „Armee der Befreiung von Kasachstan“, welche, den Amtspersonen und einiger anderer Experten zufolge, nicht einmal existiert. Die Vielzahl an Fehlinformationen ist riesig. Weiterlesen

Weißrussland: zwischen der internationalen Anerkennung und einem Maidan-Szenario

Weißrussland, der letzte Paria Europas? Wird sein Führer, der als Diktator bezeichnet wird, von der feinen Gesellschaft gemieden? Sein Bildnis wird in den Medien matt gemacht? Nicht mehr lange. Die Festung des Alexander Lukashenko wurde belagert, wurde bombardiert und… ist siegreich hervorgegangen. Erstklassig. Minsk war Leiter der Gespräche über die Zukunft der Ukraine, die Sanktionen wurden aufgehoben und Präsident Lukashenko wurde wieder sowohl zu den weltlichen (Rom) als auch den spirituellen (der Vatikan) europäischen Salons zugelassen. Weiterlesen

Die deutsch-französischen Beziehungen sind klinisch tot

Der Vertrag von Maastricht (1992) wurde zwei Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands unterschrieben und legte den Grundstein für die Einführung des Euro in 2002. Die französischen Eliten befürchteten, dass ein starkes Deutschland wiederbelebt werde. Um die mächtige deutsche Mark zu bändigen, wünschten sie sich, diese für den gesamten europäischen Markt mit der Bezeichnung „Euro“ zu verwenden. In 1992 schrieb Le Figaro, dass „Maastricht ein Versailler Vertrag ohne Krieg” sei. Der französische Beobachter der politischen Szene bemerkte, dass „Maastricht lediglich eine Maßnahme gegen die Dominanz der Bundesbank und gegen die unabhängige deutsche Währung” sei. Weiterlesen

Die Folge der reifenden europäischen Intervention in Libyen wird die Erhöhung des Angebots an Erdöl auf dem Weltmarkt sein

Die europäischen Staaten beabsichtigen eine Rückkolonisierung von Libyen, so dass im Zusammenhang damit in den nächsten Monaten Militärkräfte zwecks Wiederherstellung öffentlicher Ordnung und Stoppung der Emigrantenströme von Afrika nach Libyen geschickt werden. Gelingt dieser militärischen Expedition,bestimmte Landesflächen zu besetzen und zu bewirken, dass dort Rechtsstaatlichkeit wiederhergestellt wird, werden dorthin italienische und deutsche Ingenieure von ENI und Wintershall geschickt, um dort mit der Erdölgewinnung erneut zu beginnen, infolge dessen auf den sowieso übersättigten Weltmarkt 1,3 Millionen Barrel pro Tag geworfen werden (Libyen gewann 1,7 Millionen Barrel täglich im 2011, als Muammar Kadafi den Staat regierte) . Weiterlesen

Sie sind an die Macht gekommen, um Geld zu verdienen

So behauptet jedenfalls Igor Firsow, der ehemalige Abgeordnete in der unteren Kammer des ukrainischen Parlaments und Vorsitzender der Donezker Partei Udar. Der über vierzig Jahre alte Rechtsanwalt trat in die Schlagzeilen der Zeitungen ein, nachdem er bekannt gab, den Block von Petro Poroschenko verlassen zu haben. Er stellte dabei fest, er wolle sich nicht mehr unbewusst an der Verschleierung der Korruption beteiligen.1) Solange der Minister Igor Kononenko und der Generalstaatsanwalt Wiktor Schokin an der Macht sind, sagte Igor Firsow, solange sieht er für sich keinen Platz in der Umgebung des Präsidenten.

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Trump wird mit den Neokonservativen und ihren teuren Vorhaben Schluss machen

Es ist nicht ausgeschlossen, dass – was von uns bereits im August 2015 angekündigt wurde – Trump die Präsidentschaftswahlen gewinnt.  Die größte Unterstützung hat er in den mächtigsten Kreise amerikanischer Eliten gefunden. Im August 2015 widmete ihm CNN 78% ihrer Zeit in den Berichten aus Vorwahlen der Republikanischen Partei. Den Berichten von mediaQuant zufolge haben große Rundfunk- und Fernsehsender Trump die Sendezeit im Wert von 1,8 Milliarde Dollar zur Verfügung gestellt, deutlich mehr als anderen Kandidaten, unter denen Hillary Clinton mit der Sendezeit im Wert von 746 Millionen Dollar zu nennen ist.

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Terroranschläge in Paris und Brüssel: Europa zahlt einen hohen Preis für das Gefühl der Zufriedenheit.

Europa versinkt in einer existentiellen Krise. Die aktuellen Entscheidungsträger auf dem Kontinent und seine politischen Eliten versetzten Europa in eine Lage, die langsam droht, außer Kontrolle zu geraten und in endlosen blutigen Unruhen zu eskalieren. Die Geschichte lehrt uns, dass ethnische Minderheiten aus langfristiger Sicht ein Grund für Unruhen sind. Die in Europa tätigen Imame, die nicht selten von Saudi-Arabien oder von anderen Golfstaaten bezahlt werden, geben sich alle Mühe, dass die Muslime ihren Glauben behalten und sich von anderen Konfessionen fernhalten. In derselben Zeit haben die europäischen Staaten gegen gefährliche Verbrecher zu kämpfen, die unter dem Einfluss des radikalen Islam noch gefährlicher geworden sind. Die niederländische Vorgehensweise, die Dschihadisten wieder in die Gesellschaft einzugliedern, verhalf einem von ihnen, El Bakraoui, sich den belgischen Justizorganen zu entziehen, wodurch er später das Selbstmordattentat in Brüssel verüben konnte. Um es zu verstehen, was auf dem alten Kontinent passiert, sollten drei grundlegende Fragen näher betrachtet werden.

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