Star Wars für die gespaltene Seele Amerikas

Die letzte Episode des erfolgreichen Films – Star Wars – erzählt eigentlich viel weniger von den Sternen im Weltraum und viel mehr über Kultur- und Sozialpropaganda. Was am wichtigsten ist: der Film widerspiegelt die immer größere Entmündigung der von Rassen und Geschlechtern besessenen liberalen Oberschicht und aller anderen.

Der Film läuft endlich in Kinos, das Geld begann zu fließen und schließlich kamen auch seine ersten Rezensionen. Das Ergebnis? Auf den wichtigsten Websites für Rezensionen Metacritic und Rotten Tomatoes äußern sich die Kritiker äußerst positiv darüber, die Zuschauer aber nicht, und viele fragen sich warum.

Einige versuchten es bereits zu erklären: die guten Rezensionen wurden aus der wissenschaftlichen Sicht geschrieben, die schlechten sind wegen der Internet-Trolle zu finden.Nein, es gibt nichts Wissenschaftliches in den subjektiven Meinungen, selbst wenn sie (angeblich) die Mehrheit derer repräsentieren, die sie zur Sprache bringen. Wissenschaft ist objektiv , oder sollte mindestens so sein.

Trolle, mehr Trolle,und schließlich, der Russische Eingriff.

Das ist der Schlüssel zum Rätsel der unterschiedlichen Rezensionen – die Diskrepanz resultiert aus dem Standardprofil eines Filmkritikers: er hat Abschluss in liberalen Geisteswissenschaften, was durch seine Geschwätzigkeit und sein billiges Herumstolzieren mit „Tugenden“ leicht zu erkennen ist. Er lässt sich leicht von den Hauptdarstellern, die symbolisch aus ethnischen Minderheiten gewählten wurden, und von den mächtigen Frauen in Hauptrollen faszinieren. Wenn der Film seine ideologischen Vorlieben befriedigt (nicht einmal so sehr, um fair zu sein), punktet er ihn wegen der darin dargestellten Mannigfaltigkeit und Gleichheit hoch. Der durchschnittliche Filmbesucher interessiert sich wahrscheinlich nicht so sehr für Politik. In einem Land, in dem eine “entscheidende” Wahl wie die letzte stattfindet, beträgt die Wahlbeteiligung 55%. Die mit Abstand größte Partei repräsentieren diejenigen, die zu Hause bleiben. Im Vergleich dazu wird bei wichtigen Wahlen in Europa leicht eine Wahlbeteiligung von 80% erreicht. Weiterlesen

Weihnachtslesung: Die Unausweichlichkeit des Krieges. Konflikt liegt in unserer Natur

“Denn sie werden sagen: Es ist Friede, es hat keine Gefahr, so wird sie das Verderben schnell überfallen, gleichwie der Schmerz ein schwangeres Weib, und werden nicht entfliehen.” Erinnern wir uns noch an die Worte, wir, die wir christliche Hinterlassenschaft Europas vererbten, oder ziehen wir es vor, anzugeben, dass wir in einer erdachten Welt leben, in der alle Menschen sich jetzt mal versöhnen und allen Konflikten ein Ende gesetzt wird? Obwohl Weihnachten ein fröhliches Fest ist, kann es auch Zeit zum Nachsinnen sein. Die Geburt, die wir feiern, wurde damals als so eine große Bedrohung gedeutet, dass als Entschuldigung für das Massaker der Unschuldigen galt. Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade war untrennbar mit bösem Willen und Feindschaft verbunden. Glauben wir denn wirklich in einer besseren Epoche zu leben? Glauben wir wirklich an das Ende der Geschichte, das einst von Fukuyama verkündet wurde?

Die Geschichte der Menschheit ist die Geschichte der Kriege, die seit ihrer Ursprung Menschen begleiten. Das ist der beste Beweis dafür, dass sie uns auch bis zum Ende der Menschheit begleiten werden. Wieso sollten sie auf einmal verschwinden? In unseren Erwägungen verstehen wir unter dem Begriff „Krieg“ nicht nur militärische Auseinandersetzungen mit Kanonenschüssen und Kampfschrei. Der Begriff umfasst auch den alltäglichen Krieg, der sich von Zeit zu Zeit dermaßen zuspitzt, dass zwei feindliche Heeren gegeneinander auf der Bühne der militärischen Gefechte auftreten. Warum erweitern wir den Begriff des Krieges? Nicht zuletzt, weil die Verluste, gemeint sind Menschenopfer, nicht unbedingt am höchsten sind, wenn die Kanonen schießen. Die Verluste während des Friedens können ebenso hoch, ja sogar höher sein. Ein Beispiel: Russland unter Jelzin – während seiner 10-jährigen Amtszeit sank die durchschnittliche Lebensdauer von 70 auf 60 Jahre, was bedeutet, dass das Land so viele Menschen verlor, wie viele in einem Krieg ums Leben kommen. Wir sprechen hier von Millionen Menschen. Die menschlichen Verluste waren Folge der sozialen und wirtschaftlichen Reformen, also der Eingriffe, die die Lebensqualität hätten verbessern sollen. Die Eingriffe wurden aus dem Ausland aufgehetzt, inspiriert oder angedeutet. Was kam daraus? Stillgelegte Fabriken, entlassene Menschen, Armut und daraus resultierende Krankheiten und zahlreiche Sterbefälle. Als käme ein Krieg. Weiterlesen

Internationale Pressekonferenz von Wladimir Putin

  • Es gibt solche Kräfte, die es nicht zulassen, Präsidenten Trump gute Beziehungen mit Russland aufzubauen.
  • Wozu wurde denn ein Abkommen mit Nordkorea unterzeichnet – um davon gleich danach zurückzutreten?
  • Michail Saakaschwili ist eine Beleidigung für Georgier und Ukrainer!

Vor einigen Tagen fand eine vierstündige internationale Pressekonferenz statt – traditionell in Moskau – bei der Präsident Wladimir Putin, die Fragen der Journalisten aus dem In- und Ausland beantwortete. Sie betrafen eine große Palette Fragen, von den weniger wichtigen, regionalen, bis auf die von der internationalen Bedeutung. Darunter wurden drei Themen hervorgehoben:
(i) die Wirtschaft Russlands,
(ii) Beziehungen zu den USA und
(iii) Ukraine. Weiterlesen

Der dritte Weltkrieg in Syrien und Irak (KARTE)

Seit einiger Zeit liegen Syrien und Irak im Schnittpunkt verschiedener Interessen. Die Region wird vom Bürgerkrieg verwüstet, der genauer gesagt ein Krieg ist, in dem Großmächte lokale Gruppierungen nutzen und die Grenze zwischen dem Freund und Feind scharf oder verschwommen ist, je nach der Lage.

Fast jeden Tag gibt es da militärische Aktionen und Luftangriffe. Die Informationen darüber, die aus verschiedenen Quellen kommen, können objektiv sein, können aber auch ein Sprachrohr der Auftraggeber der einzelnen Medien sein. Es ist also nicht leicht der Sache auf den Grund zu gehen und in diesem Medienrummel wertvolle und glaubwürdige Daten zu finden. Unsere Leser verdienen es sich, zuverlässig und gründlich über die Ereignisse da informiert zu werden. Deswegen bemühte sich unser Gefira-Team, die jetzige Situation in Syrien und Irak verständlich mit Text und Bild darzustellen. Weiterlesen

Gläserne Bürger, Minuszinsen und andere verrückte Ideen der Wirtschaftsexperten

In einem Arbeitsblatt vom März dieses Jahres rät Alexei Kireyew vom Internationalen Währungsfond, wie das Bargeld abgeschafft werden soll, ohne dass es die Bürger merken: zuerst größere Geldscheine aus dem Zahlungsverkehr zurückziehen, dann Bargeldtransaktionenlimits einführen, Computerisierung des Finanzsystems in der Welt vollenden, Kontrollen des internationalen Bargeldverkehrs durchsetzen, schließlich für Privatunternehmen Anreize schaffen, Bargeld bei Transaktionen zu vermeiden The Macroeconomics of De-Cashing.

Kireyew greift damit auf die Ideen des ehemaligen Chefs des IWF Kenneth Rogoff zurück. In seinem 2016 erschienenen Buch „Der Fluch des Geldes” plädierte er für die Abschaffung des Bargeldes. Es würde seiner Meinung nach zur Bekämpfung der Kriminalität, der Steuerhinterziehung und Verkleinerung der grauen Zone beitragen. Die EZB ging ihm entgegen und versprach den 500-Euro-Schein ab 2018 nicht mehr zu drucken. Ähnlich tat auch die Regierung Indiens: am 9. November 2016 entwertete sie unerwartet über die Nacht alle 500- und 1000-Rupienscheine – ein schwerer Schlag gegen Schwarzwirtschaft und Korruption. Am Tag danach herrschte auf Indiens Straßen Chaos – Menschenmengen vor Banken, leere Geldautomaten – jeder wollte sein Geld abholen, die alten Rupien gegen neue, gültige austauschen, es gab sogar Tote. Weiterlesen

Seht euch mal das an: Nazis überall in Italien!

Vor einigen Tagen berichteten italienische Zeitungen über einen sensationellen Zwischenfall: „ein anonymer Reporter”, der durch die Straßen Florenz ganz ”zufällig” bummelte, machte ein Foto des Inneren einer Station der Carabinieri, unweit vom Stadtzentrum. An der Wand drinnen, und nicht außerhalb, wie es sonst üblich ist, hing eine Fahne, die durch das offene Fenster zu sehen war. Die Medien, die der politischen Korrektheit treu sind, schlugen sofort Alarm (eine Nazi-Fahne auf einer Carabinieri-Station!). Im Hintergrund steht die neue Verteidigungsministerin Roberta Pinotti.

Pinotti ist die nächste Ministerin in der vierten Regierung in Italien, die keine Legitimität seitens der Wähler erhielt. Wer Italien nicht kennt, kann sich Gedanken darüber machen, wie solch eine Figur solch ein wichtiges Amt übernehmen konnte. Aus ihrem allgemein zugänglichen Lebenslauf kann man herauslesen, dass sie ihre Kariere bei der Kommunistischen Partei Italiens begann, die dann in die Partito Democratico umbenannt wurde. Nachdem sie ihre Ausbildung in Geisteswissenschaften abgeschlossen hatte, arbeitete sie als Lehrerin und dann folgten alle Stufen der Karriereleiter in der Partei in Genua. Da mag sie wohl Wissen und Erfahrung erworben haben, die im Verteidigungsministerium vonnöten sind. Weiterlesen

Schwindende Nationen – die “neue Normalität” in der Wirtschaft

Zehnmal im Jahr veröffentlicht das Gefira Research Team das Finanz-Bulletin von Gefira, das für Investoren und Trader unentbehrlich ist. Wir sind die Einzigen, die wertvolle Informationen und eingehende Analysen liefern, mit besonderem Schwerpunkt der Auswirkung des demografischen Wandels auf die Weltwirtschaft.

Die Anleger müssen es zur Kenntnis nehmen, dass Industrieländer schon bald den demografischen Rubikon überschreiten und einen Punkt erreichen, von dem es kein Zurück mehr gibt, wo das Wirtschaftswachstum nicht mehr möglich ist. Was immer wir wählen mögen, ob Trumps Steuerplan, keynesianische Anreize oder modernen Gelddruck, es wird die Weltwirtschaft nicht wiederbeleben. Warum? Weiterlesen